WissenschaftInformationen für Wissenschaftler aus dem Ausland> Förderung eines Forschungsaufenthaltes in Deutschland

Förderung durch den DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet verschiedene Informationen für Wissenschaftler aus dem Ausland.

Auf den Seiten der Alltag als Doktorand und Leben in Deutschland werden Fragen vor der Aufnahme einer Promotion in Deutschland beantwortet. Einen Überblick über Sprachkurse in Deutschland bietet die Seite Sommerkurse.

Fragen zur Anerkennung des Examens oder der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis werden unter die ersten Schritte zur Promotion beantwortet. Die Seiten Traditionelle Promotion und Strukturierte Promotion informieren über verschiedene Arten der Promotion.

Die Förderprogramme des DAAD werden in der Stipendiendatenbank aufgelistet. Die International Doctoral Programmes sind international ausgerichtete strukturierte Promotionsprogramme in Deutschland. Daneben gibt es weitere Programmangebote.

Informationen über weitere Förderungen bieten auch die DAAD-Außenstellen oder die diplomatischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland. Spezielle Fördermöglichkeiten für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern sind auf der Seite Programme für Entwicklung- und Transformationsländer zusammengestellt.

Im Rahmen der Internationalisierung der deutschen Hochschule fördert der DAAD die Lehrtätigkeit ausländischer Gastdozenten an deutschen Hochschulen.

Das Leonhard-Euler-Programm hat zum Ziel, Kontakte von Nachwuchswissenschaftlern aus der Russischen Föderation, der Ukraine, Belarus und Moldau mit deutschen Hochschulen zu intensivieren und gemeinsame Forschungsprojekte zu initiieren.

Förderprogramme der EU

Das ERASMUS-Programm fördert ausländische Gastdozenturen an deutschen Partnerhochschulen, um die Zusammenarbeit von Hochschulen verschiedener Länder zu stärken.

Das Jean Monnet Programm unterstützt Lehraktivitäten zum Thema der europäischen Integration sowie die Vereinigung von Professoren und Forschern zur Untersuchung des Integrationsprozesses in Europa.

Förderprogramme der Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet angehenden ausländischen Wissenschaftlern verschiedene Stipendien für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland.

Die Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden richten sich an Wissenschaftler aus dem Ausland, die am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen.

Das Bundeskanzler-Stipendium fördert Nachwuchsführungskräfte aus den USA, der Russischen Föderation oder der Volksrepublik China, die einen ersten Universitätsabschluss erworben und berufspraktische Erfahrungen gesammelt haben.

Das Georg Forster-Forschungsstipendium wird an Postdoktoranden aus Entwicklungsländern vergeben.

Das Hezekiah Wardwell-Stipendium ermöglicht jungen Musikern, eine Weiterbildung oder ein fortgeschrittenes Studium an einer Musikhochschule in Deutschland zu absolvieren.

Die Internationalen Klimaschutzstipendien unterstützten einen einjährigen Aufenthalt in Deutschland für Nachwuchsführungskräfte zur Durchführung eines forschungsnahen Projekts eigener Wahl.

Nach erfolgreichem Abschluss des Erstaufenthalts können Forschungsstipendiaten ein Rückkehrstipendium zur Förderung der Reintegration im Ausland beantragen. Daneben gibt es die Möglichkeit, Gerätebeihilfen, Buchspenden und Druckkostenbeihilfen von der Alexander von Humboldt-Stiftung zu erhalten.

Die Förderung erneuter Forschungsaufenthalte richtet sich an Alumni, die einen Kurzbesuch von bis zu 30 Tagen oder einen Forschungsaufenthalt bis zu drei Monaten in Deutschland planen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet erfahrenen ausländischen Wissenschaftlern Unterstützung für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland.

Die Humboldt-Forschungsstipendium ermöglicht erfahrenen Wissenschaftlern, ein selbst gewähltes langfristiges Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Deutschland durchzuführen.

Für die Alexander von Humboldt-Professur können weltweit führende Wissenschaftler nominiert werden, deren wissenschaftliche Leistungen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandortes Deutschland nachhaltig beitragen.

Das Georg Forster-Forschungsstipendium wir an erfahrene Wissenschaftler aus Entwicklungsländern vergeben.

Förderprogramme weiterer Institutionen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bietet mit der Mercator-Gastprofessur deutschen Hochschulen die Möglichkeit, ausländische Wissenschaftler zu einem Aufenthalt in ihren Instituten einzuladen.

Das China-Traineeprogramm der Robert Bosch Stiftung ermöglicht jungen Führungskräften chinesischer Universitäten ein sechsmonatiges Traineeprogramm an deutschen Hochschulen zu absolvieren.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung vergibt Stipendien an Doktoranden aus europäischen Ländern, die sich an der Graduate School des HIH in Tübingen wissenschaftlich qualifizieren möchten.

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