Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet eine Suchmaschine, in der Stipendien für Forschungsaufenthalte deutscher Nachwuchswissenschaftler im Ausland bereitgestellt werden. Die Bewerbungsunterlagen können beim Akademischen Auslandsamt der jeweiligen Hochschule eingereicht werden.
Absolventen der Studienfächer Germanistik, Deutsch als Fremdsprache oder der jeweiligen Regional-Philologien bietet der DAAD Stipendien für einen einjährigen Auslandsaufenthalt als Sprachassistenten im Fach Deutsch als Fremdsprache.
Zur Pflege der akademischen Beziehungen vermittelt der DAAD lang- und kurzfristige Lehrtätigkeiten deutscher wissenschaftlicher Lehrkräfte an ausländischen Hochschulen.
In Nordamerika fördert der DAAD Gastdozenturen auf dem Gebiet der Deutschlandstudien.
Daneben ist der DAAD zuständig für die EU-Bildungsprogramme im Hochschulbereich.
Das ERASMUS-Programm fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, um die Zusammenarbeit von Hochschulen verschiedener Länder zu stärken.
Das Jean Monnet Programm unterstützt Lehraktivitäten zum Thema der europäischen Integration sowie die Vereinigung von Professoren und Forschern zur Untersuchung des Integrationsprozesses in Europa.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet angehenden deutschen Wissenschaftlern verschiedene Stipendien für einen Auslandslandsaufenthalt.
Das Feodor Lynen-Forschungsstipendium ermöglicht Postdoktoranden, ein selbstgewähltes langfristiges Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung im Ausland durchzuführen.
Das JSPS-Forschungsstipendium fördert ein selbstgewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan.
Mit dem NSC-Forschungsstipendium kann ein selbstgewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Taiwan durchgeführt werden.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet erfahrenen deutschen Wissenschaftlern Unterstützung für einen Auslandslandsaufenthalt.
Das Feodor Lynen-Forschungsstipendium ermöglicht erfahrenen Wissenschaftlern, ein selbstgewähltes langfristiges Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung im Ausland durchzuführen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt Fördermittel und unterstützt Forschungsprojekte.
Verschiedene Forschungsstipendien ermöglichen jungen Wissenschaftlern, ein Forschungsprojekt im Ausland durchzuführen.
Der DFG stellt Wissenschaftlern Mittel für Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen, Publikationen etc. bereit.
Wissenschaftliche Netzwerke dienen dem akademischen Austausch. Der DFG übernimmt Reise- und Aufenthaltskosten sowie Publikationen.
Der DFG unterstützt das Stipendienprogramm der Max Kade Foundation, das Forschungsaufenthalte deutscher Naturwissenschaftler und Mediziner in den USA fördert.
Die Robert Bosch Stiftung unterstützt Auslandsaufenthalte von deutschen Wissenschaftlern mit verschiedenen Programmen.
Das russisch-deutsche Doppelabschlussprogramm Europastudien richtet sich an Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen weltweit und bietet die Möglichkeit, in einem Jahr einen russischen Diplom- und deutschen Master-Abschluss zu erwerben.
Das Lektorenprogramm fördert im Rahmen eines Stipendiums deutschsprachige Hochschulabsolventen, die an Hochschulen in Osteuropa und China unterrichten und Projekte durchführen.
Stipendiaten werden im Rahmen des Programms Robert Bosch Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa für bis zu zwei Jahren an Kultureinrichtungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa gesendet, um diese bei der Erfüllung ihrer Aufgaben konzeptionell und organisatorisch zu unterstützen.
Die Stiftungsinitiative Johann Gottfried Herder richtet sich an emeritierte oder pensionierte deutsche Professoren und Dozenten aller Fachrichtungen, die Interesse an einem längerfristigen Lehraufenthalt an einer Gasthochschule haben und mit ihren Erfahrungen zur Verbesserung der Hochschulbildung und zum Ausbau der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen beitragen wollen.