Als Akademiker interessieren Sie sich für wissenschaftliche oder künstlerische Fortbildungs- und Forschungsaufenthalte im europäischen wie im außereuropäischen Ausland? 'Deutsche Kultur International' informiert Sie über Forschungs- und Förderungsprogramme, die angeboten werden.
Feodor Lynen-Forschungsstipendien für deutsche Postdocs
Bewerben Sie sich, wenn Sie als überdurchschnittlich qualifizierter Wissenschaftler aus Deutschland am Anfang Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und Ihre Promotion vor nicht mehr als vier Jahren abgeschlossen haben. Mit dem Feodor Lynen-Forschungsstipendium für Postdoktoranden haben Sie die Möglichkeit, ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben (6-24 Monate) in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung im Ausland durchzuführen.
Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) für deutsche Postdocs
Bewerben Sie sich, wenn Sie als hoch qualifizierter Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland Ihre Promotion am 1. April des Finanzjahres vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben. Mit dem Forschungsstipendium der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) haben Sie die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben (15 Tage bis 24 Monate) in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.
Stipendium zur Förderung der japanbezogenen Forschung
Bewerben Sie sich, wenn Sie als deutsche/r Doktorand/in über einen Studienabschluss an einer deutschen Hochschule verfügen und ein laufendes Promotionsverfahren mit einem japanbezogenen Forschungsthema nachweisen können. Das Stipendium will deutschen Doktoranden/innen eine Forschungsreise nach Japan ermöglichen und die wissenschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Japan fördern.
Forschungsstipendien des National Science Council (NSC) Taiwan für deutsche Postdocs.
Bewerben Sie sich, wenn Sie als promovierter Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland Ihre Promotion vor nicht mehr als zwölf Jahren abgeschlossen haben. Mit dem NSC-Forschungsstipendium haben Sie die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Taiwan (6−12 Monate) in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Taiwan durchzuführen. Der Gastgeber muss bereits eine Projektförderung durch den National Science Council erhalten haben
Die Höhe der Forschungsstipendien für deutsche Postdocs ist in den verschiedenen Programmen unterschiedlich. Im Feodor Lynen-Programm ist die Stipendienhöhe u.a. vom Alter, Familienstand und dem Gastland des Stipendiaten abhängig.
Feodor Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler
aus Deutschland zur Förderung eines 6- bis 18-monatigen Forschungsaufenthalts an einem Institut im Ausland. Das Stipendium kann flexibel in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren aufgeteilt werden.
Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)
für deutsche Nachwuchswissenschaftler zur Förderung von Forschungsaufenthalten in Japan für 6 bis 24 Monate.
Forschungsstipendien des National Science Council, Taiwan (NSC)
für deutsche Nachwuchswissenschaftler zur Förderung eines Forschungsaufenthalts in Taiwan für sechs bis zwölf Monate. Verlängerungen bis zu einer Gesamtdauer von drei Jahren sind möglich.
Feodor Lynen-Rückkehrstipendien
Die Alexander von Humboldt-Stiftung gewährt Rückkehrstipendien zur Fortsetzung der Kooperation zwischen Humboldtianern und Feodor Lynen-Forschungsstipendiaten nach deren Rückkehr aus dem Ausland. Die Förderung soll in erster Linie die Durchführung eines international ausgerichteten Forschungsprojektes in Anbindung an eine Hochschule oder eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Deutschland ermöglichen. Das Rückkehrstipendium wird für die Dauer von maximal 12 Monaten auf Antrag gewährt.
zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit exzellenter Wissenschaftler in einem jährlich wechselnden Fachgebiet. Der Preis wird jedes Jahr jeweils an einen in Deutschland sowie einen im Ausland tätigen Wissenschaftler vergeben mit dem Ziel, Forschungsarbeiten mit Partnern in Deutschland bzw. im Ausland zu initiieren und durchzuführen. Preissumme: 750.000,- Euro.
Der gemeinsame Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft wird im jährlichen Wechsel in Teilgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften und der Geisteswissenschaften ausgeschrieben.
Humboldt-Forschungspreise auf der Basis der Gegenseitigkeit
für Wissenschaftler in Deutschland auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Auswahl und Betreuung erfolgen durch Partnerorganisationen im Ausland. Diese sind unabhängig in der Ausgestaltung der Auswahlverfahren und in der Entscheidung über die Preisvergabe inkl. Preissumme. In der Regel ist mit der Preissumme eine Einladung bis zu einem Jahr zur Forschung im Gastland verbunden, die in mehreren Etappen (z.B. den Semesterferien) durchgeführt werden kann.
Die Bewerberinnen und Bewerber müssen vor Stipendienantritt ein Abschlussexamen an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland abgelegt haben oder einen gleichwertigen ausländischen Abschluss besitzen.
Der DAAD vergibt Stipendien für Forschungsaufenthalte promovierter deutscher Nachwuchswissenschaftler im Ausland, die in der Stipendiendatenbank des DAAD zusammengefasst werden.
Sie werden weltweit für alle wissenschaftlichen Fachrichtungen angeboten und aufgrund fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung vergeben. Wesentliches Entscheidungskriterium ist die fachbezogene und persönliche Eignung, die durch akademische Leistungsnachweise, Gutachten der Hochschullehrer und Beschreibung des Studien- bzw. Forschungsvorhabens nachgewiesen werden muss.
können Sie sich von den Seiten des DAAD downloaden.
Bitte beachten Sie, dass die vollständigen Bewerbungsunterlagen über das Akademische Auslandsamt Ihrer Hochschule beim DAAD eingereicht werden müssen!
Vermittlung deutscher wissenschaftlicher Lehrkräfte an ausländische Hochschulen. Es bestehen Programme für Langzeitdozenturen ab 4 Monaten. Die Förderungshöchstdauer beträgt 5 Jahre. Kurzzeitdozenturen laufen zwischen 4 Wochen und 3 Monaten. Eine Altersbegrenzung besteht nicht.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst vermittelt Lektorinnen und Lektoren (seit 1997 auch Assistenzlektoren) für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde - in einzelnen Ländern auch für andere Fachrichtungen - an ausländische Hochschulen. Der DAAD unterstützt die Lektorinnen und Lektoren in ihrer Vorbereitung und Tätigkeit und gewährt ihnen eine finanzielle Förderung.
Neben dem Lektorenprogramm bietet der DAAD Jahresstipendien für Sprachassistentinnen und -assistenten im Fach Deutsch als Fremdsprache an.
Lektorate an Hochschulen in Mittel- und Osteuropa vergibt die Robert-Bosch-Stiftung an Absolventen der Fremdsprachenphilologie, sowie geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer.
Seit August 2002 führt die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem ifa das Programm "Robert Bosch Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa" durch. Im Rahmen dieses Programms werden junge Stipendiaten für maximal drei Jahre an Kultur- und Bildungseinrichtungen in Mittel- und Osteuropa entsandt, um mit ihrem Wissen und ihren Ideen die Kulturarbeit des Gastlandes zu bereichern.
Die Stiftungsinitiative "Johann Gottfried Herder" richtet sich an emeritierte und pensionierte deutsche Hochschullehrer/innen aller Fachrichtungen, in Ausnahmefällen auch an Führungskräfte im Ruhestand aus Wirtschaft und Verwaltung, die Interesse an einem längerfristigen (mindestens einsemestrigen) Lehraufenthalt an einer Gasthochschule haben. Gefördert werden i.d.R. Semesterdozenturen; nur in Ausnahmefällen können kürzere Lehrvorhaben gefördert werden. Die Teilnehmer des Programms sollen jeweils zum Beginn des Semesters ihre Tätigkeit aufnehmen.
Die Datenbank Länderinformation und Studienbedingungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zeigt Ihnen Ihre Wunschhochschule im Ausland. Nach Eingabe Ihrer Studienrichtung und des gewünschten Studienorts erhalten Sie alles Wissenswerte über Land, Bildungssystem, Studienbedingungen, Finanzierung und Adressen.
Das 2001 gestartete Carlo Schmid-Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Robert Bosch Stiftung finanziert und vom DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes gemeinsam durchgeführt. Das Ziel des Programms – angeboten in zwei Programmlinien – ist es, Voraussetzungen und Chancen von qualifizierten Studierenden und Graduierten für eine spätere Tätigkeit im internationalen Bereich zu verbessern.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Im Bereich der Einzelförderung vergibt die DFG Fördermittel zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses und herausragender Forschungsprojekte. Für herausragende wissenschaftliche Leistungen verleiht die DFG eine Reihe von Forschungspreisen.
Die Einzelförderung der DFG umfasst Sachbeihilfen, Forschungsstipendien und Postdoc-Graduiertenprogramme:
Einzelförderung/Sachbeihilfe für Personal, Vertretungskosten, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen, Publikationen und für die meisten anderen Erfordernisse eines wissenschaftlichen Forschungsvorhabens,
zusätzlich können Mittel zur Finanzierung der Eigenen Stelle im Rahmen eines laufenden Forschungsprojekts beantragt werden,
Rotationsstellen geben DFG-geförderten Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, sich zu Forschungszwecken vorübergehend von ihren klinischen Verpflichtungen freistellen zu lassen,
Wissenschaftliche Netzwerke richten sich besonders an Nachwuchswissenschaftler/innen mit dem Ziel, ihnen die Möglichkeit zum ortsübergreifenden themen- und aufgabenbezogenen Austausch zu geben,
Forschungsstipendien für junge Wissenschaftler/innen, die ein umgrenztes Forschungsprojekt im Ausland durchführen oder ein größeres Forschungsvorhaben abschließen möchten,
das Emmy Noether-Programm richtet sich an Postdocs mit zwei bis vierjähriger Forschungserfahrung, die eine zügige Qualifikation zum Hochschullehrer anstreben,
das Heisenberg-Programm fördert vor allem habilitierte Wissenschaftler/innen, die bereits alle Voraussetzungen erfüllen, um auf eine unbefristete Professur berufen zu werden,
Reinhart Koselleck-Projekte wollen besonders qualifizierten Wissenschaftler/innen den wissenschaftlichen Freiraum eröffnen, unkonventionelle, im besten Sinne risikobehaftete Forschungsvorhaben zu realisieren,
das NIH/DFG Research Career Transition Awards Programme richtet sich an Postdocs, deren Promotion nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Die Awards sollen jungen Nachwuchswissenschaftlern/innen die Möglichkeit geben, über einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren Forschungsarbeiten zunächst an einem NIH-Institute in den USA und im Anschluss daran an einer deutschen Forschungseinrichtung durchzuführen,
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die DFG Klinische Studien vorrangig im Bereich der nicht-pharmakologischen Therapie, der klinischen Prognose, Sekundärprävention und Diagnose,
Herausragende Forschungsleistungen zeichnet die DFG durch die Vergabe wissenschaftlicher Preise aus:
der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird an herausragende Wissenschaftler/innen für aussergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen verliehen. Mit einem Preisgeld von bis zu 2,5 Mio. Euro ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis,
der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 an junge Wissenschaftler/innen in Anerkennung herausragender Leistungen vergeben. Die Preise sind mit 16.000 Euro dotiert,
der Communicator-Preis - "Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird an Wissenschaftler/innen vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert,
der von Kaven-Preis zeichnet jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematiker/innen für besondere wissenschaftliche Leistungen aus,
der Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften für junge Diplom-Geowissenschaftler/innen (aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Geophysik, marine Geowissenschaften, Geodäsie), die noch nicht promoviert sind. Die Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert,
der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis wird an Wissenschaftler/innen verliehen, die sich vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der wissenschaftlichen Forschung zu verbessern,
der Kopernikus-Preis wird von der DFG zusammen mit der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) alle zwei Jahre jeweils an eine/n polnische/n und eine/n deutsche/n Wissenschaftler/in für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation verliehen. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert,
der Eugen und Ilse Seibold-Preis werden alle zwei Jahre japanische und deutsche Wissenschaftler/innen ausgezeichnet, die in besonderer Weise zum Verständnis des jeweils anderen Landes beigetragen haben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert,
der Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften wird in der Regel alle zwei Jahre an junge (bis etwa 35 Jahre) Wissenschaftler/innen vergeben, die mit Mitteln der DFG hervorragende Forschungsergebnisse erzielen konnten. Der Preis ist mit ca. 10.000 Euro dotiert.
Koordinierte Programme sollen die überregionale Zusammenarbeit auf besonders aktuellen Gebieten der wissenschaftlichen Forschung fördern sowie das wissenschaftliche Potential an einem Hochschulort bündeln:
im Rahmen von DFG-Graduiertenkollegs an deutschen Hochschulen vergibt die DFG Stipendien für Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen und Bewerber/innen mit einem Fachhochschul- oder Bachelorabschluss. Die Förderungshöchstdauer beträgt maximal neun Jahre,
mit den DFG-Forschergruppen möchte die DFG Forschungsprojekte unterstützen, die auf eine mittelfristige - meist auf sechs Jahre - angelegte Forschungskooperation ausgerichtet sind; die DFG-Fördermittel umfassen neben der Förderung des wissenschaftlichen Personals und der nötigen materiellen Ausstattattung auch Mittel zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses,
im Rahmen von DFG-Sonderforschungsbereichen vergibt die DFG neben Fördermitteln für wissenschaftliches Fachpersonal, auch Mittel für alle anderen Erfordernisse interdisziplinärer Forschung, insbesondere für Maßnahmen des interdisziplinären Wissensaustauschs und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Initiative zur Einrichtung eines Sonderforschungsbereichs erfolgt auf Antragstellung einer Hochschule.
im Rahmen der DFG-Schwerpunktprogramme soll die überregionale Wissenschaftskooperation gefördert werden; antragsberechtigt sind Wissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen an Forschungseinrichtungen in Deutschland, die nicht ausschließlich erwerbswirtschaftlichen Zwecken dienen.
im Rahmen von Klinischen Forschergruppen fördert die DFG mittelfristige Forschungsvorhaben von Wissenschaftler/innen in der Klinischen Forschung; Projektanträge unterliegen einem zweistufigen Bewilligungsverfahren durch die DFG.
im Rahmen von DFG-Forschungszentren können bis zu sechs Professuren sowie zugeordnete Nachwuchsgruppen finanziert werden. Die Ausschreibung erfolgt durch die DFG; Antragssteller sind Hochschulen, die vorhandene Strukturen zu einem Forschungsschwerpunkt mit internationaler Reputation ausbauen wollen.
In vielen Förderprogrammen der DFG können Geräte beantragt und bewilligt werden. Darüber hinaus können Großgeräte für die Forschung an Hochschulen zu 50 % durch die DFG mitfinanziert und länderfinanzierte Großgeräte für die Ausbildung / Lehre / Krankenversorgung durch die DFG begutachtet werden.
Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der DFG: Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik.
Ein Großteil der Stipendienprogramme der Robert-Bosch Stiftung richtet sich an Hochschulabsolventen und Postgraduierte aus den USA und Europa. Ferner vergibt die Robert-Bosch Stiftung Stipendien zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und zur Weiterbildung internationaler Nachwuchsführungskräfte:
Das Intensivtrainingsprogramm Fast Track richtet sich an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die gezielt eine wissenschaftliche Karriere in Spitzenpositionen der Forschung oder des Wissenschaftsmanagements in Deutschland anstreben. Wichtigste Bewerbungsvoraussetzung ist eine zügig abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung mit sehr guter Promotion. Das zweijährige Trainingsprogram dient der Förderung und dem Training der Kommunikationskompetenz, der Karriereplanung und der gezielten Ausbildung von Führungskompetenzen.
Das Forschungskolleg Geriatrie richtet sich gezielt an Ärzte mit klinischer Erfahrung, die ihre persönliche berufliche Perspektive als akademische Führungskraft in der Geriatrie sehen. Bewerber/innen sollten ausreichende Erfahrung mitbringen, die es ihnen erlaubt, sich innerhalb der Förderungzeit von maximal 4 Jahren für eine Habilitation zu qualifizieren. Dabei sollten alle erforderlichen Bereiche – Klinik, Forschung und Lehre - berücksichtigt werden.
Der DAAD ist die zentrale Anlaufstelle für die EU-Programme ERASMUS, TEMPUS, Jean Monnet und die EU-Drittlandprogramme.
Im Rahmen des ERASMUS-Teilprogramms für den Bereich Hochschulbildung vergibt der DAAD Fördermittel für:
Curriculumsentwicklungsprojekte und
vorbereitende Besuche an europäischen Hochschulen.
Ziel der Projekte ist es, im Rahmen des ERASMUS-Programmes neue Kooperationsaktivitäten mit europäischen Hochschulen aufzubauen.
Das EU-Querschnittprogramm Jean Monnet fördert die wissenschaftliche Expertise im Bereich der wissenschaftlichen Forschung zur europäischen Integration. Die Aktivitäten des Programms liegen primär im Bereich der wissenschaftlichen Lehre und Forschung innerhalb und außerhalb der Europäischen Union:
Jean Monnet Dozenturen "ad personam"
Jean Monnet Spitzenforschungszentren
Unterstützung von Forschungsvereinigungen
Unterstützung von Forschungsaktivitäten zur europäischen Integration
Die InWEnt gGmbH fördert in praxisbezogenen Programmen Auslandsaufenthalte von Akademikern aus überwiegend wirtschaftlichen und technischen Fachbereichen. Die Programme lassen sich zielgerichtet unter "Entwicklungspolitische Förderprogramme" aufrufen. Siehe auch Studium/Förderung eines Auslandspraktikums.
Ausschließlicher Zweck der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft an wissenschaftlichen Hochschulen und Forschungsstätten, vornehmlich in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei begrüßt es die Fritz-Thyssen-Stiftung, wenn auch die Kapazität und die Ansätze ausländischer Wissenschaftler in ihre Förderungsarbeit einbezogen werden können.
Fritz Thyssen Stiftung
Stipendienprogramme für deutsche Wissenschaftler zu Forschungs- und Studienaufenthalten in den USA (Jahresstipendien).
Stipendienprogramme als kurzfristige Fortbildungsmöglichkeit für deutsche Hochschullehrer/ Lehrer der Landeskunde in den USA.
Fulbright-Kommission
In der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) sind 16 Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die ihre Kompetenz in ausgewählten und aktuellen Feldern der Forschung konzentrieren und langfristige Forschungsziele des Staates verfolgen.
über die fortbestehenden Kooperationen (mit über 450 Industrieunternehmen im In- und Ausland) hinaus wird derzeit ein neues Element etabliert, der HGF-Strategiefonds. Es soll insbesondere die internationale Zusammenarbeit stimuliert und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden.
Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF)
Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Max-Planck-Instituten und Partnern im In- und Ausland vollzieht sich überwiegend in Form von zeitlich befristeten Einzelprojekten. Diese werden von einzelnen Wissenschaftlern, von Forschungsgruppen oder ganzen Institutsabteilungen umgesetzt. Dabei kommt der Beteiligung der Wissenschaftler an den europäischen Förderprogrammen eine besondere Bedeutung zu.
Max-Planck-Gesellschaft
Promotionsförderung: Zusätzlich zu der normalen Doktorandenförderung können Stipendiaten der Studienstiftung finanzielle Unterstützung von Forschungsaufenthalten im Ausland und Auslandsreisen zu Kongressen erhalten. Sommerakademien und Sprachkursen. Förderung von Auslandspraktika.
Für die reguläre Förderung der Studienstiftung muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nur für einige besondere Stipendienprogramme mit Partnern möglich; meist handelt es sich hierbei um Aufbaustudien im Ausland nach dem ersten Studienabschluss. Zwei Programme ermöglichen Auslandserfahrung während des Studiums: in China und in Osteuropa. Für angehende Journalisten oder Nachwuchskräfte in Internationalen Organisationen stehen ebenfalls entsprechende Finanzierungen zur Verfügung.
Die Volkswagen-Stiftung fördert eine überschaubare Anzahl von Initiativen. Damit möchte sie wirkungsvoll Impulse geben und zukunftsweisende Themen etablieren. Die Förderprogramme sind gebündelt unter:
Struktur- und personenbezogene Förderung,
Auslandsorientierte Initiativen,
Thematische Impulse,
Gesellschaftliche und kulturelle Herausforderungen,
Offen – für Außergewöhnliches und
European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities.
Das EU-Büro des BMBF ist zunächst allgemeine Anlaufstelle für übergreifende Informationen und Fragen zum Forschungsrahmenprogramm der EU.
Ziel ist es, Interessenten mit den für sie relevanten Fördermaßnahmen vertraut zu machen und sie ggf. an geeignete Ansprechpartner für die thematischen Prioritäten zu vermitteln.
Außerdem ist das EU-Büro Nationale Kontaktstelle für Bereiche des Rahmenprogramms, wie z. B.
Informationsangebot der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) über ausländische Hochschulen und deren Studienangebote. Zudem Zugang zu den Informationsseiten der Hochschulen selbst sowie Listen bzw Abfrageformular zu internationalen Kooperationsbeziehungen
Forschungsdatenbank
Forschungsmöglichkeiten
Auslandsstipendien und Austauschprogramme
Datenbank-Informationsangebot zu Technologietransfer und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Preise, die von Stiftungen des Stifterverbands vergeben werden
DFN ist das Kommunikationssystem für die deutsche Wissenschaft
Umfangreiche Zusammenstellung interessanter Links des Goethe-Instituts zu Institutionen, anderen Webservern und Suchmaschinen
Zahlreiche Links zum Thema, ein Service des Deutschen Agrarinformationsnetzes
Stellenausschreibungen von Wissenschaftlern für die Wissenschaft
Die Online Datenbank bietet Informationen zur Bildungsforschung
Datenbank mit unzähligen Möglichkeiten für Postgraduierte in Europa
DAAD Magazin
Themenorientierte Schrift von Inter Nationes, erscheint vierteljährlich in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
Die Datenbank Anabin informiert zu einer Vielzahl ausländischer Staaten über deren Bildungswesen, die verschiedenen Abschlüsse und Anerkennung und Bewertung der ausländischer Bildungsnachweise.
Linkliste zu Förderprogrammen auf nationaler, europäischer und weltweiter Ebene, sowie Wissenschaft und Forschung zwischen Ost und West.
CORDIS ist das offizielle Portal des 7. EU-Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (RP7) - dem Hauptprogramm der Europäischen Union zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung im Zeitraum 2007 bis 2013. Die Seite bietet Informationen rund um laufende Forschungsprojekte der europäischen Wissenschaft sowie technologischen Forschung. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter: http://cordis.europa.eu/fp7/participate_de.html>http://cordis.europa.eu/fp7/participate_de.html
Der Informationsdienst Wissenschaft e.V. bündelt für Sie Informationen.
Als gemeinnütziger Verein mit mehreren hundert dem idw angeschlossenen Einrichtungen - das sind Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen, Akademien, Forschungsunternehmen, Fachgesellschaften und viele weitere wissenschaftliche Einrichtungen überwiegend in Deutschland, Österreich und der Schweiz - stellt der idw im Internet eine der wichtigsten Plattformen für wissenschaftliche Nachrichten im deutschsprachigen Raum bereit.
Die Deutsche UNESCO-Kommission und L’Oréal Deutschland vergeben in Partnerschaft mit der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung jährlich drei Stipendien à 20.000 Euro zur Förderung exzellenter Frauen in der deutschen Forschung.
Gefördert werden Wissenschaftlerinnen aus den experimentellen Naturwissenschaften.
Das Förder-Ranking der DFG gibt in differenzierter Form Auskunft über die fachlichen Schwerpunktsetzungen deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in ihren drittmittelgeförderten Forschungsaktivitäten sowie über die aus gemeinsamen Forschungsvorhaben resultierende Vernetzung zwischen diesen Institutionen. Auf Basis von Förderdaten der DFG und weiterer zentraler Mittelgeber werden zudem besonders forschungsaktive Regionen identifiziert und die Förderstrukturen von DFG, Bund und EU vergleichend betrachtet.