In der wissenschaftlichen Forschung bietet eine länderübergreifende Zusammenarbeit Chancen für größere Erfolge. Die deutsche Bundesregierung unterstützt den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und dem Ausland in unterschiedlicher Form. Die Förderungen werden an ausländische und deutsche Akademiker vergeben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Programme, deren Ziel es ist, durch Unterstützung internationaler Projekte die Entwicklung von Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Wissenschaftseinrichtungen zu fördern.
Im Deutsch-Brasilanischen Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11 (DBWTI) steht die ausgezeichnete bilaterale Kooperation und die Exzellenz beider Wissenschaftsstandorte im Fokus.
Beide Länder verbindet seit mehr als 40 Jahren eine starke Partnerschaft in der Wissenschaft und Forschung. Um diese erfolgreiche Zusammenarbeit zu feiern und ihr neue Impulse zu geben, haben die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan und der brasilianische Forschungsminister Prof. Dr. Sergio Rezende das Deutsch-Brasilianische Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11 initiiert.
Die Initiative Außenwissenschaftspolitik 2009
Das Auswärtige Amt baut mit seiner "Initiative Außenwissenschaftspolitik" im Jahr 2009 seine Unterstützung für den internationalen wissenschaftlichen Austausch weiter aus.
Das bestehende Instrumentarium der "Außenwissenschaftspolitik" des Auswärtigen Amts wird verstärkt und durch neue Maßnahmen erweitert.
Partnerinstitutionen der Initiative sind der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD, der sein Angebot an Förderprogrammen erweitert, die Alexander von Humboldt Stiftung AvH, die ihr weltweites Netzwerk an sogenannten „Vertrauenswissenschaftlern“ auf- und ausbaut und ein Netzwerk von Vertrauenswissenschaftlern in Deutschland etabliert sowie das Deutsche Archäologische Institut DAI, das Exzellenzzentren in Forschung und Lehre aufbaut.
Finanzkrise, Rezession, Klimawandel - von diesen weltweiten Problemen werden die Entwicklungsländer am härtesten getroffen. Tragfähige Lösungsansätze aus der Wissenschaft sind mehr denn je gefragt. Um die deutschen Hochschulen dabei zu unterstützen und ihre bisherigen Leistungen zu honorieren, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den Wettbewerb "Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit" ins Leben gerufen.