Praktika werden nur innerhalb Europas gefördert, es sei denn, die Ausbildungsstätte oder die zuständige Prüfungsstelle bestätigt, dass die Durchführung des Praktikums außerhalb Europas nach dem Ausbildungsstand besonders förderlich ist. Der Aufenthalt sollte mindestens drei Monate dauern. Mehr Informationen dazu erhalten Sie beim DAAD.
Es gibt zahlreiche Programme mit unterschiedlichen Partnerländern, Voraussetzungen und Laufzeiten. Diese Stipendien (einschließlich der Praktika der internationalen Praktikantenaustauschorganisation IAESTE) sind in einer Datenbank zusammengefasst. Die Vermittlung erfolgt durch den DAAD.
Das Deutsche Komitee der IAESTE vermittelt weltweit bezahlte und betreute Praktika für Studierende der Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften und der Land- und Forstwirtschaft. Bewerben können sich Studierende der genannten Fachrichtungen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 30 Jahre sind. Nähere Informationen unter: http://www.iaeste.de/cms/index.php?id=52
2001 wurde das CARLO-SCHMID-PROGRAMM für Praktika in internationalen Organisationen gestartet.
Es soll interessierte und hochqualifizierte Studierende und Graduierte im Rahmen eines Praktikums mit den Problemstellungen und Arbeitsweisen im internationalen Verwaltungsbereich bekannt machen und zur Erweiterung ihrer interkulturellen Kompetenz beitragen. (Durchführung: DAAD und Studienstiftung des deutschen Volkes).
Das Programm Völkerverständigung macht Schule der Robert Bosch Stiftung ermöglicht Studenten und Absolventen, für einige Monate ein Praktikum an Schulen in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Litauen, Lettland, Estland, der Ukraine, Weißrussland, der Russischen Föderation, Georgien, Rumänien und Ungarn zu machen. Die Praktikanten hospitieren im Unterricht, sammeln Praxiserfahrungen, lernen das andere Land und seine Schüler kennen und initiieren Projekte, die Lust auf interkulturelles Lernen machen.
bietet die InWEnt gGmbH für Studenten an deutschen Fachhochschulen in wirtschaftlichen oder technischen Studiengängen mit mindestens drei abgeschlossenen Studiensemestern und 6 Monaten praktischer Erfahrung an. Studierende in internationalen Studiengängen mit vorgeschriebenem Auslandsaufenthalt können nur unter besonderen Bedingungen berücksichtigt werden.
das ASA-Programm der InWEnt gGmbH ist ein Einsteigerprogramm, das sich an junge Menschen in der Ausbildungsphase wendet. Das Programm bietet dreimonatige Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa. Die Programme sind für junge Menschen gedacht, die Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen wollen. Sie sollen zunächst ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, ihre Kompetenzen und ihr Know-how mit Menschen vor Ort austauschen. Um gemeinsam zu lernen und voneinander zu lernen.
www.asa-programm.de
USA-Interns ist ein gemeinnütziges transatlantisches Austauschprogramm, das Studierenden aller Fachrichtungen deutscher und amerikanischer Universitäten das Leben und Arbeiten im jeweils anderen Land für die Dauer von 8-12 Wochen bis zu 6 Monaten ermöglicht.
www.usa-interns.org/index.htm
Juristen
Auslandshandelskammern (AHK):
Nach den Vorschriften der Bundesländer für die juristische Ausbildung können Rechtsreferendare und Studenten in der einstufigen Juristenausbildung einen Teil ihrer Ausbildung auch bei deutschen Auslandshandelskammern absolvieren. Die deutschen Außenhandelskammern geben ausführliche Informationen und haben eine Übersicht der Länder erstellt, in denen ein solches Praktikum möglich ist.
ahk.de/practical-trainings/wahlstationen-fuer-rechtsrefrendare/
ELSA:
Die europäische Jurastudentenvereinigung (ELSA) ist die größte Jurastudentenvereinigung weltweit und bietet Jurastudenten, Referendaren und jungen Juristen die Möglichkeit, sich zu engagieren und weiterzubilden. Das STEP-Praktikantenprogramm bietet Praktikums im Ausland, die von ELSA vor Ort begleitet werden.
Wirtschaftswissenschaftler
AIESEC:
Austauschorganisation für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und verwandter Gebiete.
Techniker
IAESTE:
Austauschorganisation für Studierende technischer Fachrichtungen.
Mediziner
Deutscher Famulantenaustausch (DFA):
Über Auslandspraktika für Medizinstudenten informiert die Bundesvereinigung der Medizinstudenten in Deutschland e.V. (bvmd)
IFMSA:
Austauschorganisation für Studierende der Medizin.
Zahnmedizinischer Austauschdienst (ZAD):
Famulatur für junge deutsche Zahnmediziner im Ausland.
Lehrer
Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz ist im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für lebenslanges Lernen als Nationale Agentur zuständig für den Bereich Schulbildung bzw. das entsprechende EU-Teilprogramm COMENIUS. Der PAD vermittelt Praktika für:
Studierende der modernen Fremdsprachen sowie Referendare (Lehramt) als Fremdsprachenassistenten an ausländische Bildungseinrichtungen vorwiegend im Sekundarbereich (in Kanada und den USA an Colleges und Universitäten).
angehende Lehrkräfte aller Schulformen und -fächer als COMENIUS-Assistenten ins europäische Ausland.
Lehramtsstudierende bzw. angehende Lehrkräfte der Fächer Deutsch, Deutsch als Fremdsprache, Sozialkunde, Geschichte und Politik im Rahmen des Stipendienprogramms "Völkerverständigung macht Schule" an ausgewählten Gastschulen in Mittel-, Südost- und Osteuropa bzw. Kasachstan und China.
Robert Bosch Stiftung:
Praktikum in Mittel- und Osteuropa. Studenten und Absolventen hospitieren für einige Monate an Schulen in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Litauen, Lettland, Estland, der Ukraine, Weißrussland, der Russischen Föderation, Georgien, Rumänien und Ungarn. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) durchgeführt.