Das Goethe-Institut und das Internationale Theaterinstitut bieten ein gemeinsames Hospitationsprogramm für junge ausländische Künstler im Bereich Tanz. Für eine Dauer von drei Monate arbeiten sie an Bühnen in der Bundesrepublik Deutschland und lernen die Produktionsbedingungen sowie den Konzeptions- und Probenprozess mindestens einer Inszenierung kennen.
Um gemeinsame Kulturprojekte wie Filmfestivals, Theaterproduktionen und Ausstellungen mit Künstlern zwischen deutschen und französischen Institutionen zu fördern, initiiert die Robert Bosch Stiftung das Förderprogramm DUO. Tandems aus zwei Kultureinrichtungen können über den Zeitraum eines Jahres mit einer Förderung der Robert Bosch Stiftung einen Mitarbeiter für zwei bis vier Wochen in die Partnerinstitution entsenden. Der Aufenthalt soll dazu dienen, die konzeptionelle Ausrichtung, Programmplanung und Arbeitsweise des Partners kennenzulernen und Synergieeffekte zu identifizieren.
Der Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes fördert auf Antrag deutsche Stadt- und Staatstheater, die eine feste Partnerschaft mit einem ausländischen Theater eingehen wollen. Gefördert wird die Partnerschaft als Ganzes; in deren Rahmen sind der Austausch von künstlerischem Personal, gegenseitige Gastspiele und gemeinsame Produktionen möglich und erwünscht.
Die Europäische Union fördert im Rahmen des Programms Kultur 2007-2013 mehrjährige Kooperationsprojekte zwischen kulturellen Institutionen aus verschiedenen Ländern. Es bietet Unterstützungsmöglichkeiten für alle kulturellen Sektoren und alle Arten von kulturellen Akteuren.
Nähere Informationen im Programmleitfaden.
TANZFONDS PARTNER fördert die Zusammenarbeit zwischen je einer Tanzinstitution – Compagnien, Tanzhäuser und choreografische Zentren – und einer Schule. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zwischen den beteiligten Partnern, die idealerweise ein Kooperationsbündnis stiftet, das nach Ablauf der Förderung seine Fortsetzung findet.
Ziel ist es, Tanz so in die jeweiligen Partnerschulen zu integrieren, dass er neben anderen künstlerischen Sparten ein selbstverständlicher Teil des Schulalltags wird.