Das Institut für Auslandsbeziehungen fördert mit dem Programm Integration und Medien deutsche Minderheiten in Mittel- und Osteuropa sowie in der GUS. Gegenwärtig betreut es folgende Projekte:
Nichts leichter als Radio! Ein Radioworkshop in Schlesien.
Einmal Alltag und zurück. Reportagefotografien der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien zeigen das Leben an der rumänischen Donau.
Daneben organisiert das Institut für Auslandsbeziehungen die deutsch-arabischen Mediendialoge, die in den arabischen Ländern sowie in der Türkei, Iran und Zentralasien oder in Deutschland stattfinden.
Der Deutsche Entwicklungsdienst stärkt lokale zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Verwaltungen durch fachliche Beratung und unterstützt sie bei Bedarf durch finanzielle Zuschüsse. Er beeinflusst die öffentliche Debatte zu entwicklungspolitischen Themen und beteiligt sich am interkulturellen Dialog. Gegenwärtig arbeitet er in 47 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und betreut im Bereich Medien und Entwicklung verschiedene Projekte.
In West- und Zentralafrika beispielsweise:
Medienförderung in Burkina Faso.
Hörerclubs und Frauengruppen in Niger.
Im östlichen und südlichen Afrika beispielsweise:
Jugendradio 'Heza!' in Ruanda,
Aufklärung via Radio in Südafrika.
In Asien beispielsweise:
Bachelor-Studiengang "Media Management" in Kambodscha,
Internet in ländlichen Gebieten auf den Philippinen.
In Nahost und Zentralasien beispielsweise:
Auf- und Ausbau konfliktsensibler und friedensfördernder Medienarbeit in Afghanistan.
In Lateinamerika und der Karibik beispielsweise:
Die DW-Akademie als internationales Trainingsinstitut der Deutschen Welle fördert mit ihren Programmen Meinungsfreiheit weltweit. Mit ihren Projekten ist sie in den Regionen Afrika, Asien, Lateinamerika, Naher und Mittlerer Osten sowie Europa und Zentralasien vor Ort vertreten.
In der Medienentwicklung bietet die DW-Akademie für Journalisten
im Bereich Radio Kurse zu aktueller Berichterstattung, Reportage und Feature, Interview, Hörspiele, Themenprogramme und Magazinsendungen;
im Bereich Fernsehen Kurse zu aktueller Berichterstattung, Dokumentation und Reportage, TV-Magazin und Themenprogramme;
im Bereich Multimedia Kurse zu Möglichkeiten und Nutzen interaktiver Angebote, Erwartungen der Nutzer an eine Internetseite und online-spezifische Aufbereitung journalistischer Inhalte.
Für Techniker bietet die DW-Akademie
im Bereich Radio Kurse zu digitaler Audiotechnik, digitaler Archivierung, Produktionstechnik, Netzwerktechnik und Linux für Netzwerkserver in Rundfunkstationen;
im Bereich Fernsehen Kurse zu Fernseh-Produktionstechnik, Computergrafik in der Produktionsplanung, digitale Fernsehsysteme und Produktionsmanagement;
im Bereich Multimedia Kurse zu Webseiten-Erstellung, Aufbereitung multimedialer Angebote und Internet Broadcasting für das Fernsehen.
Daneben gibt es spezielle Kurse für Manager und Trainer.
Die DW-Akademie ist weltweit vernetzt und setzt in der Medienentwicklung auf Kooperation mit ihren Partnern. Ihre Internetseite erscheint in den Sprachen Englisch, Deutsch, Chinesisch, Spanisch, brasilianisches Portugiesisch, Arabisch, Russisch, Persisch, Albanisch, Amharisch, Bengalisch, Bosnisch, Bulgarisch, Kroatisch, Dari, Französisch, Griechisch, Hausa, Hindi, Indonesisch, Swahili, Mazedonisch, Paschtu, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Serbisch, Türkisch, Ukrainisch und Urdu.
Das Goethe-Institut fördert mit seiner Initiative Kultur und Entwicklung durch spezifische Beratungs- und Bildungsprogramme Institutionen und Akteure aus Kultur, Medien und Gesellschaft vor allem in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit. Diese Programme zielen auf berufliche Qualifizierung, beraten und fördern den Aufbau von Netzwerken und schaffen kulturelle und zivilgesellschaftliche Plattformen.
Das Goethe-Institut bietet das Fortbildungsprogramm Antenne Deutsch/Land für junge Radiojournalisten. Es besteht aus einem Sprach- und Informationsprogramm mit Veranstaltungen, Diskussionen und gemeinsamen Aktivitäten.
Die InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung beabsichtigt, mit ihrem Schwerpunkt Medienförderung unabhängige und kritische Medien in Entwicklungs- und Transformationsländern zu fördern.
Das Internationale Institut für Journalismus (IIJ) der InWEnt bietet jungen Journalisten aus Entwicklungs- und Transformationsländern Weiterbildungs- und Dialogprogramme, um die Meinungs- und Pressefreiheit in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu stärken und damit die Voraussetzungen für Demokratisierung sowie eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu verbessern.
Mit dem Trainingskurs Medien und ECOWAS verbessern die Journalisten ihr Verständnis für Konzepte der regionalen, politischen und wirtschaftlichen Integration und werden über die Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) informiert.
Das Programm Mit afrikanischen Medien im Dialog lädt Print-Journalisten aus reformorientierten Ländern Afrikas südlich der Sahara zu einer Recherche-Reise durch Deutschland und nach Brüssel ein, bei der sie Gespräche mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft führen und verschiedene Medienhäuser in Deutschland sowie die europäischen Institutionen in Brüssel kennenlernen.