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Kulturerhalt und kultursensibler TourismusCulture Preservation and Cultural Sensitive Tourism
 

Kulturerhalt und kultursensibler Tourismus

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst unterstützt mit speziellen Förderprogrammen den Kulturerhalt und kultursensiblen Tourismus.

 

Mit dem Programm Deutsch-Arabisch/Iranischer Hochschuldialog fördert der DAAD Hochschulpartnerschaftsprojekte, bei denen der Kulturdialog mit der islamischen Welt im Zentrum steht. Gefördert werden Kooperationsprojekte deutscher Hochschulen mit Partnerinstitutionen in arabischen Ländern in Nahost und Nordafrika und dem Iran in allen Fachgebieten, von Schauspiel über Stadtplanung bis Bauingenieurwesen und Medizin.

Karawanenwege in Libyen - Kooperationsprojekt der Universität Freiburg mit dem Libyan Studies Centre in Tripolis,

die arabisch/islamische Stadt im Vergleich zur europäischen Stadt - dialogfördernde Kooperation im Bereich der Stadtplanung zwischen der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen und der syrischen Universität Damaskus,

erdbebensichere Häuser im Iran - gemeinsames Projekt der Bergischen Universität Wuppertal und der Isfahan University of Technology.

Deutscher Entwicklungsdienst (DED)

Der Deutsche Entwicklungsdienst stärkt lokale zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Verwaltungen durch fachliche Beratung und unterstützt sie bei Bedarf durch finanzielle Zuschüsse. Mit der Förderung einheimischer Fachkräfte stärkt er lokale Kompetenzen für eine selbstbestimmte Entwicklung. Gegenwärtig arbeitet er in 47 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und betreut im Bereich Kulturerhalt und kultursensibler Tourismus verschiedene Projekte.

Unterstützung des Okakarara Community Cultural and Tourism Centre in Namibia,

gemeindebasierter Ökotourismus in Zentral-Laos,

Förderung des Palestinian Association for Cultural Exchange (PACE) in den palästinensischen Gebieten,

Förderung des Tourismussektors in Chiwa/Usbekistan.

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit fördert dezentrale staatliche und nicht-staatliche Strukturen sowie die Möglichkeiten der Menschen, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Derzeit betreut sie zirka 50 Projekte mit einer Tourismus-Komponente oder einer Eignung dafür. Bei einer großen Anzahl handelt es sich um Natur- und Ressourcenschutz-Projekte, die der Bevölkerung im Umfeld von Schutzgebieten neue Einkommensmöglichkeiten erschließen helfen. Auch die Förderung von Klein- und Mittelunternehmen im Tourismussektor nimmt an Bedeutung zu.

 

Projekte mit dem Hauptziel Tourismusförderung:

Förderung der nachhaltigen Entwicklung in Zentralamerika durch Tourismus,

Kommunaler Ökotourismus am Wenchi-Kratersee in Äthiopien,

Förderung des Bergtourismus im Jemen,

Entwicklung von touristischen Standorten im Hinterland von Montenegro.

 

Projekte mit der Komponente Tourismusförderung:

Schutz und Management der natürlichen Ressourcen in Benin,

Programm Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in Bosnien und Herzegowina,

Umweltpolitik und Management natürlicher Ressourcen in Kolumbien,

Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in Kroatien,

Schutz und Management natürlicher Ressourcen in Marokko,

Rehabilitierung der Altstadt von Aleppo in Syrien,

Naturschutz Bayanga in der Zentralafrikanischen Republik.

Goethe-Institut (GI)

Das Goethe-Institut fördert mit seiner Initiative Kultur und Entwicklung durch spezifische Beratungs- und Bildungsprogramme Institutionen und Akteure aus Kultur, Medien und Gesellschaft vor allem in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit. Diese Programme zielen auf berufliche Qualifizierung, beraten und fördern den Aufbau von Netzwerken und schaffen kulturelle und zivilgesellschaftliche Plattformen.

 

Es organisiert Programme zum Erhalt des kulturellen Erbes unter anderem in Nigeria, der Mongolei und Bosnien und Herzegowina.

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