Der Deutsche Entwicklungsdienst stärkt lokale zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Verwaltungen durch fachliche Beratung und unterstützt sie bei Bedarf durch finanzielle Zuschüsse. Er beteiligt sich am Zivilen Friedensdienst und entsendet Friedensfachkräfte, die sich in den Partnerländern für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung einsetzen. Gegenwärtig arbeitet er in 47 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und betreut verschiedene Projekte.
In West- und Zentralafrika beispielsweise:
Beteiligung von Wanderviehzüchtern an dezentralen Entscheidungsprozessen in Niger.
Im östlichen und südlichen Afrika beispielsweise:
Aufbau lokaler Kompetenzen der Zivilen Konfliktbearbeitung in Äthiopien,
Beratung und Stärkung der Fachabteilung Friedensförderung in Sudan,
Friedensmuseum als Beitrag zur Vergangenheitsbearbeitung in Ruanda,
Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Teso-Karamoja/Uganda.
In Asien beispielsweise:
Unterstützung Überlebender des Khmer Rouge Regimes beim Umgang mit Traumata in Kambodscha,
Stärkung der Nationalen Menschenrechtskommission in Nepal,
Stärkung der Rolle der Frau in der Zivilen Konfliktbearbeitung auf den Philippinen.
In Nahost und Zentralasien beispielsweise:
Stärkung lokaler Friedenspotentiale durch Theaterarbeit in Afghanistan,
Aufbau einer israelisch-palästinensisch-deutschen Dialogplattform in den Palästinensischen Autonomiegebieten.
In Lateinamerika und der Karibik beispielsweise:
Analyse, Monitoring und Transformation sozialer Konflikte in Bolivien,
Unterstützung von Bauernorganisationen bei der Bearbeitung von Landkonflikten in Guatemala,
Unterstützung bei der Erstellung eines Nationalen Opferregisters in Peru.