Der Deutsche Entwicklungsdienst stärkt lokale zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Verwaltungen durch fachliche Beratung und unterstützt sie bei Bedarf durch finanzielle Zuschüsse. Er beeinflusst die öffentliche Debatte zu entwicklungspolitischen Themen und beteiligt sich am interkulturellen Dialog. Gegenwärtig arbeitet er in 47 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und engagiert sich im Bereich Dialog und Information in folgenden Projekten:
In Kooperation mit der Weltbank fördert der DED äthiopische Partner beim Ausbau des Telekommunikations- und Informationssystems mit dem Ziel, der Öffentlichkeit eine breitere und effizientere Informations- und Kommunikationsbasis anzubieten. Außerdem ist ein HIV-AIDS-Querschnittsberater für das Gesamtprogramm des DED in Äthiopien eingesetzt.
Unterstützung des Theatre for Development, eines interaktiven Theaters zu Themen wie Drogen, HIV/AIDS oder Erziehungsfragen im Norden von Laos.
In Deutschland liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Betreuung der nach Deutschland zurückgekehrten Entwicklungshelfer:
Rückkehrer, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit engagieren wollen, bietet der DED inhaltliche und methodische Fortbildungen und Materialien und unterstützt sie bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten.
Teilnehmer der Freiwilligendienstes weltwärts nehmen nach ihrer Rückkehr an einem Abschlussseminar teil, bei dem sie ihre Erfahrungen austauschen und für den neuen Lebensabschnitt aufarbeiten können. Ein wichtiges Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Rückkehrenden Ideen für die Weitergabe der gemachten Erfahrungen zu entwickeln und Methoden und Instrumente der entwicklungspolitischen Bildung und Kampagnenarbeit kennenzulernen.