Dialog und Information

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Das Institut für Auslandsbeziehungen engagiert sich weltweit für die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen.

 

Die Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen ist weltweit die einzige Bibliothek, die das Fachgebiet Auswärtige Kulturpolitik und internationale Kulturbeziehungen und die damit zusammenhängenden nachfolgenden Fachgebiete abdeckt. Neben deutschsprachigen Publikationen bietet sie eine Auswahl international wichtiger Veröffentlichungen.

Als amtliche Dokumentationsstelle zur Auswärtigen Kulturpolitik und zu den internationalen Kulturbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland archiviert sie im Internet

die Grundlagentexte des Auswärtigen Amts zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik,

die bilateralen Kulturabkommen der Bundesrepublik Deutschland und

die für die Bundesrepublik Deutschland relevanten internationalen und europäischen Kulturverträge, Rechtsakte internationaler und europäischer Organisationen und politischen Dokumente und Schlussakten internationaler und europäischer Konferenzen zur Kulturpolitik und der kulturellen Zusammenarbeit.

Ihre Sammelgebiete umfassen:

Konzeptionen der Auswärtigen Kulturpolitik,

Institutionen der auswärtigen Kulturarbeit,

Geschichte und Entwicklung der Auswärtigen Kulturpolitik,

kulturelle Faktoren der Globalisierung,

multilaterale kulturelle Zusammenarbeit (Europa, UNESCO),

auswärtige Sprachenpolitik,

Wissenschaftsbeziehungen (Studenten-, Wissenschaftleraustausch),

Auslandsschulen,

Kunst- und Literaturaustausch, Rezeptionsforschung,

Kulturaustausch in Grenzregionen,

kulturelle Faktoren internationaler Medienpolitik,

 

Das Institut für Auslandsbeziehungen organisiert Konferenzen zur Auswärtigen Kulturpolitik sowie zum Kunstaustausch.

Die von ifa herausgegebene Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven erscheint vierteljährlich mit dem Ziel, aktuelle Themen der internationalen Kulturbeziehungen aus ungewohnten Blickwinkeln darzustellen. Ein Schwerpunktthema in jeder Ausgabe fokussiert die wachsende Bedeutung kultureller Prozesse in der globalisierten Welt.

Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)

Die Alexander von Humboldt-Stiftung veranstaltet regelmäßig Kolloquien in Deutschland und im Ausland für Forschungsstipendiaten und Forschungspreisträger der Stiftung. Über das Humboldt-Netzwerk pflegt sie Kontakt zu allen Humboldtianern weltweit und fördert die wissenschaftlichen Kontakte der Humboldtianer untereinander.

Das öffentliche Netzwerk Online zeigt einen großen Teil der weltweit über 23.000 Geförderten der Stiftung.

Die Vertrauenswissenschaftler der Humboldt-Stiftung sind ehrenamtlich tätige Alumni und informieren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ihren Ländern über den Forschungsstandort Deutschland sowie insbesondere über die Förderprogramme und das internationale Netzwerk der Humboldt-Stiftung.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst organisiert jedes Jahr in unterschiedlichen Ländern fachspezifische und interdisziplinäre Alumni-Seminare - in erster Linie für ehemalige ausländische Stipendiaten. Die Seminare werden meist in Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandsvertretungen, den DAAD-Lektoren, den örtlichen Goethe-Instituten, den Hochschulen oder den Alumni-Vereinen angeboten. Für ausländische Alumni aus Entwicklungsländern und den Ländern Südost- und Osteuropas gibt es weitere Angebote.

 

Die deutschen Hochschulen verstärken ihre Bemühungen um ehemalige ausländische Gaststudenten.

Mit dem Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni unterstützt der DAAD die deutschen Hochschulen bei der Kontaktpflege und Weiterbildung ihrer ausländischen Alumni.

Mit dem Programm Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES) unterstützt er Hochschulen in Entwicklungsländern bei der Entwicklung von Reformstrategien.

Mit dem Programm Deutsch-Arabisch/Iranischer Hochschuldialog fördert er Hochschulpartnerschaftsprojekte, bei denen der Kulturdialog mit der islamischen Welt im Zentrum steht. Gefördert werden Kooperationsprojekte deutscher Hochschulen mit Partnerinstitutionen in arabischen Ländern in Nahost und Nordafrika und dem Iran in allen Fachgebieten, von Schauspiel über Stadtplanung bis Bauingenieurwesen und Medizin.

Deutscher Entwicklungsdienst (DED)

Der Deutsche Entwicklungsdienst stärkt lokale zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Verwaltungen durch fachliche Beratung und unterstützt sie bei Bedarf durch finanzielle Zuschüsse. Er beeinflusst die öffentliche Debatte zu entwicklungspolitischen Themen und beteiligt sich am interkulturellen Dialog. Gegenwärtig arbeitet er in 47 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und engagiert sich im Bereich Dialog und Information in folgenden Projekten:

In Kooperation mit der Weltbank fördert der DED äthiopische Partner beim Ausbau des Telekommunikations- und Informationssystems mit dem Ziel, der Öffentlichkeit eine breitere und effizientere Informations- und Kommunikationsbasis anzubieten. Außerdem ist ein HIV-AIDS-Querschnittsberater für das Gesamtprogramm des DED in Äthiopien eingesetzt.

Unterstützung des Theatre for Development, eines interaktiven Theaters zu Themen wie Drogen, HIV/AIDS oder Erziehungsfragen im Norden von Laos.

 

In Deutschland liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Betreuung der nach Deutschland zurückgekehrten Entwicklungshelfer:

Rückkehrer, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit engagieren wollen, bietet der DED inhaltliche und methodische Fortbildungen und Materialien und unterstützt sie bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten.

Teilnehmer der Freiwilligendienstes weltwärts nehmen nach ihrer Rückkehr an einem Abschlussseminar teil, bei dem sie ihre Erfahrungen austauschen und für den neuen Lebensabschnitt aufarbeiten können. Ein wichtiges Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Rückkehrenden Ideen für die Weitergabe der gemachten Erfahrungen zu entwickeln und Methoden und Instrumente der entwicklungspolitischen Bildung und Kampagnenarbeit kennenzulernen.

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit fördert dezentrale staatliche und nicht-staatliche Strukturen sowie die Möglichkeiten der Menschen, ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Dialogarbeit bildet der Islam und die Entwicklungszusammenarbeit. Um islamische Einrichtungen stärker in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einzubeziehen, hat die GTZ nach mehreren Jahren Aufbauarbeit und Pilotprojekten in Afrika, Asien und dem Nahen Osten das Programmbüro „Interkulturelle Beziehungen mit islamisch geprägten Ländern“ eingerichtet. Das Programmbüro ist unternehmensweit tätig und die zentrale Ansprechstelle für das Thema Islam und Entwicklungszusammenarbeit.

 

Mit der AgenZ – Agentur für marktorientierte Konzepte – erweitert die GTZ das Beratungsangebot um politische Kommunikation und strategisches Marketing. Die AgenZ berät nationale und internationale Unternehmen sowie öffentliche Institutionen.

Deutsche Welle (DW)

Die DW-Akademie der Deutschen Welle stärkt mit speziellen Projekten die Kompetenz und Souveränität der Journalisten, Techniker, Manager und Trainer ihrer Partnersender. Die Angebote der DW-Akademie richten sich ausschließlich an Partnersender in Entwicklungs- und Transformationsländern.

Goethe-Institut (GI)

Das Goethe-Institut fördert mit seiner Initiative Kultur und Entwicklung durch spezifische Beratungs- und Bildungsprogramme Institutionen und Akteure aus Kultur, Medien und Gesellschaft vor allem in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit. Diese Programme zielen auf berufliche Qualifizierung, beraten und fördern den Aufbau von Netzwerken und schaffen kulturelle und zivilgesellschaftliche Plattformen.

 

Die Kulturinitiative ist in vier Handlungsfeldern aktiv:

Berufliche Qualifizierung,

Bildungsberatung/Bildungskooperation,

Gestaltung kultureller Räume und

Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

Die Projekte sind langfristig angelegt und werden gemeinsam mit aus den Gastländern und aus Deutschland initiiert, konzipiert und realisiert.

InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung

Die InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung - vermittelt interdisziplinäre Managementtechniken und interkulturelles Fachwissen in Entwicklungs- und Transformationsländern.

In der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ), dem Trainingszentrum für Internationale Personalentwicklung der InWEent, bereiten sich Fach- und Führungskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aber auch der Internationalen Zusammenarbeit auf ihre komplexen Aufgaben vor. Ihnen werden wichtige Grundlagen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der Internationalen Zusammenarbeit vermittelt:

Strategien erfolgreicher interkultureller Zusammenarbeit,

International erprobte Managementverfahren sowie

berufsorientierte Kommunikationsfertigkeiten in den europäischen Verkehrssprachen und in bis zu 70 Landessprachen.

Darüber hinaus stellt Ihnen die V-EZ umfangreiches landesspezifisches Wissen über nahezu 100 Länder zur Verfügung.

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