Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) fördert im Rahmen des EU-Programms für Lebenslanges Lernen
bilaterale Schulpartnerschaften, bei denen zwei Schulen aus Teilnehmerstaaten mit unterschiedlicher Sprache zur Förderung des Fremdsprachenlernens zusammenarbeiten. Die Partnerschaft dauert zwei Jahre und beinhaltet einen mindestens zehntägigen Besuch einer Gruppe von mindestens zehn Schülern mit ihren Begleitlehrkräften bei der Partnerschule sowie einen entsprechenden Gegenbesuch der Partnereinrichtung. Das Mindestalter der Schüler zum Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts sollte bei 12 Jahren liegen;
multilaterale Schulpartnerschaften, an denen mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten beteiligt sind. Die Zusammenarbeit dauert zwei Jahre und kann wahlweise auf Schüleraktivitäten oder auf dem Gedankenaustausch auf Ebene des Kollegiums zu didaktisch-pädagogischen Fragestellungen oder Fragen des Schulmanagements liegen.
Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) fördert zusammen mit dem Auswärtigen Amt Schulpartnerschaften mit den Ländern Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ungarn, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Russland. Fördermittel für gemeinsame Projekte, die im Rahmen von Schulpartnerschaften durchgeführt werden, erhalten Schulen, die regelmäßige Kontakte zu Schulen in diesen Ländern unterhalten. Aus den Mitteln des Auswärtigen Amts können Zuschüsse zu den Reisekosten, Taschengeld und eine Versicherungspauschale für die ausländischen Gäste beantragt werden.
Diese Initivative des British Council initiiert langfristige Partnerschaften zwischen Schulen in Großbritannien und über 60 Ländern weltweit. Sie wird von den Schulträgern in den jeweiligen Ländern unterstützt. Dadurch ist sichergestellt, dass die Partnerschaften lokalen Bedürfnissen entsprechen und mit zentralen Bildungszielen übereinstimmen. Das Projekt wird zunächst in 20 europäischen Ländern realisiert. Zehn Schulen in Sachsen-Anhalt werden mit Schulen aus Großbritannien, Serbien und der Slowakei an Themen zu gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt arbeiten.