Jugendaustausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Mit kulturweit, dem Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts, können junge Menschen aus Deutschland für sechs oder zwölf Monate in den Staaten Mittel- und Südosteuropas vielfältige Aufgaben – von der Hausaufgabenbetreuung in einer deutschen Auslandsschule bis hin zur Mitarbeit in einer Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdiensts – übernehmen. Alle Freiwilligen werden durch das Auswärtige Amt betreut und sind finanziell abgesichert.

 

MitOst fördert den Sprach- und Kulturaustausch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Neben der Durchführung von Begegnungs- und Kulturprojekten engagiert er sich am Aufbau und der Pflege eines Informations- und Kontaktnetzwerkes. Außerdem betreut MitOst die Alumnigruppen der ehemaligen Stipendiaten der Robert Bosch Stiftung.

 

Der Förderwettbewerb Junge Wege in Europa bietet Schülern und Jugendlichen aus Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa die Möglichkeit, ihre Ideen und Interessen in gemeinsamen Projekten zu verwirklichen.

Die Ausschreibung des Förderwettbewerbs erfolgt zweimal jährlich im Herbst und im Frühjahr. Projektpartner aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa können sich mit einem gemeinsam erstellten Projektplan für eine Förderung bewerben.

 

Das Theodor-Heuss-Kolleg ermutigt junge Menschen aus Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa und Zentralasien, sich in ihrem Umfeld gesellschaftspolitisch zu engagieren und zum Aufbau demokratischer Strukturen beizutragen. Die Kollegiaten werden für ein Jahr gefördert. Internationale Sommerseminare vermitteln praxisbezogene Kompetenzen und Kenntnisse und dienen der Entwicklung von Projektideen. Die besten Ideen werden anschließend mit einer Projektförderung ausgezeichnet.

 

Der Schul- und Jugendwettbewerb Frieden für Europa - Europa für den Frieden fördert mehrtägige Projektbegegnungen zwischen Jugendlichen aus Deutschland, Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie Israel. Mit diesem Programm möchte er junge Menschen zur Auseinandersetzung mit Geschichte und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen anregen.

 

Die Deutsche Jugend in Europa (djo) unterhält internationale Jugendaustausch-Kontakte mit allen europäischen Ländern – ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Ostmittel-, Südost- und Osteuropa, wo die djo eine intensive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnerorganisationen und Verbänden unterhält.

Jugendaustausch mit den Ostsee-Anrainerstaaten

Das Ostsee-Sekretariat für Jugendangelegenheiten (BSSYA) wurde von den für Jugendangelegenheiten verantwortlichen Ministerien der 11 Ostseestaaten gegründet. Es dient als Koordinations- und Informationszentrum der verschiedenen jugendpolitischen Akteure im Ostseeraum. Die Aufgabe des BSSYA ist es, die aktive Teilhabe junger Menschen an der Entwicklung von Demokratie und einer pluralistischen Zivilgesellschaft in den Ostseeanrainerstaaten zu fördern. Seine Themen umfassen Jugendpolitik, insbesondere Jugendbeteiligung, Zusammenarbeit mit anderen europäischen Regionen, Verbesserung des Jugendaustauschs und der Jugendmobilität, Integration benachteiligter Jugendlicher sowie Förderung der Jugendpolitik als Querschnittsthema für andere Politikfelder.

 

Das Ostsee-Jugendbüro ist ein nicht-kommerzielles Dienstleistungsbüro mit dem Ziel, Jugendaustausch und Mobilität im Ostseeraum zu fördern. Es bietet Informationen, Kontakte und Hilfe bei der Organisation von Jugendbegegnungen rund um die Ostsee, Studienfahrten, Seminare zum Thema Ostsee-Zusammenarbeit und Lerneinheiten über interkulturelles Lernen für Jugendgruppen, Jugendverbände und nichtorganisierte Jugendliche.

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