Fachkräfte in der Jugendarbeit

Das Deutsch-Japanische Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit richtet sich an Fachkräfte, die in der Jugendarbeit tätig sind. Jedes Jahr werden zwei Fachdelegationen zu unterschiedlichen Themen nach Japan bzw. Deutschland eingeladen, denen im jeweils anderen Land die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit vorgestellt werden. Die Teilnehmenden besuchen Einrichtungen der Jugendarbeit, treffen Jugendliche vor Ort, können deren Probleme kennen lernen und haben so die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse für die Arbeit im eigenen Land zu ziehen und die nationale Jugendarbeit weiter zu entwickeln.

Lehrkräfte für Fremdsprachen

Die folgenden Austausch- bzw. Fortbildungsprogramme des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) richten sich an Lehramtsstudierende, Berufseinsteiger oder Lehrkräfte mit jahrelanger Unterrichtserfahrung im Fremdsprachenunterricht:

 

Das Austauschprogramm Fremdsprachenassistenzkräfte im Ausland ermöglicht Studierenden aus Deutschland, an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Deutschunterricht mitzuwirken. Durch die Hospitation in anderen Unterrrichtsfächern können sie Unterrichtserfahrungen für ihre spätere Tätigkeit als Fremdsprachenlehrer sammeln.

Das Programm Hospitationen für Fremdsprachenlehrkräfte in Frankreich, Großbritannien und Spanien richtet sich an Fachlehrkräfte aus Deutschland, die Französisch, Englisch oder Spanisch in der Sekundarstufe I oder II oder in der Grundschule unterrichten. Die Teilnehmer hospitieren während des Schuljahres zwei bis drei Wochen an einer Gastschule und gestalten den Unterricht mit.

Das COMENIUS-Assistenzzeiten Programm richtet sich an angehende Lehrkräfte, die ein Unterrichtspraktikum im europäischen Ausland absolvieren möchten. Als Assistenzkraft haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Sprachenkenntnisse zu vertiefen und Unterrichtserfahrungen im Hinblick auf ihren künftigen Beruf als Fremdsprachenlehrer zu sammeln.

Fremdsprachlich ausgerichtete Fortbildungskurse für Lehrkräfte aus Deutschland können im Rahmen der COMENIUS-Lehrerfortbildung gefördert werden, wenn Kenntnisse in weniger verbreiteten und unterrichteten Sprachen erworben, entsprechende Sprachkenntnisse ausgebaut oder bei Zielsprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch didaktische oder methodische Fähigkeiten, die Fremdsprache zu unterrichten, verbessert werden.

DeutschMobil Programm

Die Robert Bosch Stiftung entsendet in Kooperation mit der Föderation der Deutsch-Französischen Häuser in Frankreich und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) jährlich zehn Lektoren zum Gastunterricht an französische Schulen. Vorrangiges Ziel der Initiative 'Deutsch Mobil' ist es, dem oft einseitigen Deutschlandbild französischer Schüler ein attraktiveres, freundlicheres und aktuelleres Bild entgegenzusetzen. Gleichzeitig sollen die Unterrichtsstunden den Schülern als Orientierungshilfe für die Fremdsprachenwahl dienen.

d.a.i.-Fortbildung für Englischlehrer/-innen

Das Deutsch-Amerikanische Institut Tübingen (d.a.i.) veranstaltet seit 1982 in Zusammenarbeit mit amerikanischen Universitäten ein Fortbildungsprogramm für Englischlehrerinnen und -lehrer.

Lektorenprogramm an Universitäten Osteuropas und Chinas

Mit dem Lektorenprogramm an Hochschulen in Osteuropa und China möchte die Robert Bosch Stiftung junge deutschsprachige Hochschulabsolventen unterstützen, die an Hochschulen in Osteuropa und China unterrichten und Projekte durchführen.

Journalisten

Im Rahmen ihres Programmschwerpunktes "Völkerverständigung" bietet die Robert Bosch Stiftung eine Reihe bilateraler Besuchs- und Stipendienprogramme für Journalisten im europäischen wie außereuropäischen Ausland an:

 

In Zusammenarbeit mit dem Center for Transatlantic Relations at the Johns Hopkins University in Washington, D.C, organisiert die Robert Bosch Stiftung Informations- und Begegnungsreisen für deutsche und amerikanische Journalisten. So erhalten die Redakteure renommierter Regionalzeitungen die Möglichkeit, Kollegen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung des jeweils anderen Landes zu treffen und dadurch Einblicke in die aktuellen Themen vor Ort zu gewinnen.

 

Das Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen richtet sich an deutsche und türkische Journalisten. Das dreiteilige Programm (zwei Wochenendseminare, eine einwöchige Reise in die Türkei bzw. Deutschland) führt die Teilnehmer mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien des Partnerlandes zusammen. So können die Teilnehmer Hintergrundinformationen aus erster Hand gewinnen. Ziel ist es, eine vorurteilsfreie Berichterstattung über das jeweilige Nachbarland zu fördern. Kooperationspartner des Programms ist das KulturForum Türkei-Deutschland in Köln.

 

Das Japanprogramm für deutsche Journalisten wird in Kooperation mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin und dem Japan Institute for Social and Economic Affairs (Keizai Koho Center) angeboten. Ziel des Programms ist es, eine differenzierte Berichterstattung über Japan in den deutschen Medien zu fördern und zu intensivieren. Bewerben können sich Journalisten aus allen deutschen Medien (Print, TV, Radio, Internet). Es gibt keine Altersgrenze.

 

Die Informationsreise für deutsche Journalisten nach Indien ermöglicht bis zu zehn Journalisten deutscher Regionalzeitungen Einblicke in die politische, gesellschaftliche und ökonomische Wirklichkeit Indiens aus erster Hand. Während der Reise nach Neu Delhi, Bangalore und Hyderabad stehen Gespräche und Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den Medien auf dem Programm.

 

Das Programm Journalisten vor Ort. Medienprojekte Mitteleuropa, Osteuropa und China möchte das berufliche Engagement junger Journalisten für die Berichterstattung aus den Ländern Mittel- und Osteuropas und Chinas gezielt unterstützen und fördern. Ziel des Programms ist es, die Information zwischen Deutschland, seinen östlichen Nachbarn und China im Sinne der Völkerverständigung zu fördern. Förderanfragen zu Projekten wie Informationsreisen, Konferenzen und Seminaren können jederzeit gestellt werden. Mindestens ein zweiter Geldgeber sollte beteiligt sein. Die Förderung von journalistischen Einzelrecherchen ist nicht möglich.

Wissenschaftsjournalisten

Mit ihren Förderprogrammen im Bereich "Wissenschaft und Dialog" möchte die Robert-Bosch Stiftung zur Darstellung von Wissenschaft und ihren Rahmenbedingungen in den Medien und zur Verbesserung der Kommunikation deutscher Wissenschaftler mit der Öffentlichkeit beitragen:

 

Das Programm Journalisten in der Forschung fördert Aufenthalte zur wissenschaftsjournalistischen Recherche von wenigen Wochen bis zu max. drei Monaten Dauer. Förderungsfähig sind Themen aus allen Bereichen der Wissenschaft und Wissenschaftspolitik. Bewerben können sich Journalisten aus Print, Hörfunk und Fernsehen mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung im Wissenschaftsjournalismus. Sie müssen feste Mitarbeiter einer Redaktion sein oder zu ihren wichtigen freiberuflichen Stammautoren zählen.

 

Das Programm Journalisten reisen zur Wissenschaft verfolgt zwei Ziele: einerseits möchte die Robert-Bosch Stiftung junge Journalisten aus regionalen Tageszeitungen für wissenschaftliche Themen und eine mögliche weitere Laufbahn als Wissenschaftsjournalist interessieren, andererseits den Blick erfahrener Wissenschaftsjournalisten auf Wissenschaft und Forschung in der Europäischen Union und besonders in den neuen Mitgliedsstaaten erweitern. Das Programm beinhaltet Reisestipendien zu wissenschaftlichen Fachtagungen und Kongressen sowie Reisekostenzuschüsse für Informationsreisen zu europäischen Forschungsstandorten.

 

Die Initiative Wissenschaftsjournalismus ist ein gemeinsames Programm der Robert Bosch Stiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der BASF SE.
Ziel der Initiative ist die Stärkung einer unabhängigen und hochqualitativen wissenschaftsjournalistischen Berichterstattung in Deutschland. Seit Anfang 2008 bietet die Initiative Wissenschaftsjournalismus Weiterbildungsprogramme und Vernetzungsmöglichkeiten für Wissenschaftsjournalisten an, darunter Einsteigerprogramme, Weiterbildungsseminare, Rechercheunterstützung und Journalistenreisen.

Nähere Informationen zu den Einzelprogrammen finden Sie auf der Website der Initiative Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund.

Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa

Das Programm der Robert Bosch Stiftung Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, dem Auswärtigen Amt und weiteren Partnern durchgeführt und vom Osteuropazentrum der Universität Hohenheim koordiniert. Jährlich erhalten ausgewählte Stipendiaten aus Deutschland die Möglichkeit, als Robert Bosch Kulturmanager für bis zu zwei Jahre Kultureinrichtungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bei der Erfüllung ihrer Aufgaben konzeptionell und organisatorisch zu unterstützen. Dazu gehören die Initiierung und Durchführung von Kulturprojekten verschiedener Sparten, Mitteleinwerbung, Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterentwicklung und internationale Vernetzung der Gastinstitution. Ziel des Programms ist neben der Ausbildung von Nachwuchsführungskräften des internationalen Kulturaustauschs, nachhaltige Strukturen für die Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn in Mittel-, Ost- und Südosteuropa aufzubauen.

Kulturmanager in Ägypten

Das Programm der Robert Bosch Stiftung und des Goethe-Instituts entsendet Stipendiaten aus Deutschland als Kulturmanager an Institutionen in der arabischen Welt. Die Kulturmanager führen neben Kulturveranstaltungen Initiativen durch, um den deutsch-arabischen Dialog zu fördern. Damit soll Nachwuchskräften die Möglichkeit gegeben werden, sich im internationalen Kulturmanagement weiter zu qualifizieren und im internationalen Kulturaustausch Fuß zu fassen.

Fellowship Program in Health Care Policy and Practice

Das Harkness Fellowship Program in Health Care Policy and Practice des Commonwealth Fund ermöglicht erfahrenen Fachleuten mit Interesse an gesundheitspolitischen Fragestellungen – Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern, Klinikern, Managern und Journalisten – einjährige Forschungsaufenthalte in den Vereinigten Staaten. Neben der Robert-Bosch Stiftung vergeben der Commonwealth Fund und die B. Braun-Stiftung jeweils ein Stipendium jährlich an deutsche Bewerber. Das Programm richtet sich an Hochschulabsolventen mit einschlägigen Berufserfahrungen und sehr guten Englischkenntnissen.

Programme für Buchhändler, Verleger und Literaturübersetzer

Die Ausstellungs- und Messe GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (AuM) bietet deutsch-französische Programme für junge Buchhändler, Verleger und Literaturübersetzer an.

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