Aus- und WeiterbildungFach- und Führungskräfte aus dem Ausland> Fach- und Führungskräfte aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa

InWent - Programme für Fach- und Führungskräfte

Mit ihren Programmen für Mittel-, Ost- und Südosteuropa leistet InWEnt einen Beitrag zur Unterstützung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozesse in dieser Region.

Zentrale Themenfelder sind die Unterstützung wirtschaftlicher Reformprozesse, die Förderung der Außenhandelsbeziehungen, die Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Umwelt- und Ressourcenschutz.

Hertie-Stipendienprogramm am Studienkolleg zu Berlin

Das Hertie-Stipendienprogramm am Studienkolleg zu Berlin ist ein einjähriges studienbegleitendes Bildungsprogramm, das sich an besonders begabte Studierende aller Fachrichtungen aus ganz Europa richtet. Das Programm fördert zukünftige europäische Führungskräfte in den Bereichen Politik, Geschichte und Kultur Europas sowie in den gemeinsamen Grundlagen von Natur- und Geisteswissenschaften. Bewerbungsvoraussetzung ist neben einem abgeschlossenen Grundstudium die Bereitschaft, sich für ein Jahr an einer Berliner oder Brandenburger Universität zu immatrikulieren.

Hertie-Stipendienprogramm für das Zentraleuropäische MBA-Programm (CeMBA)

Der Zentraleuropäische MBA (CeMBA) an der ESCP Europe Berlin ist ein zweijähriger wirtschaftswissenschaftlicher Studiengang für künftige Manager aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Estland. Im Rahmen des zweijährigen Curriculums vergibt die Hertie-Stiftung Teilstipendien für die fünfmonatige Intensivphase an der ESCP in Berlin. Bewerben können sich Postgraduierte, die an den Wirtschaftsuniversitäten Posen, Pressburg, Prag, Budapest oder Tartu für den Studiengang Zentraleuropäische MBA eingeschrieben sind. Auch Deutsche können sich bewerben, sofern sie sich an einer der fünf Wirtschaftsuniversitäten einschreiben.

 

Nähere Informationen zum Zentraleuropäischen MBA-Programm auch unter:

www.escpeurope.de

Bundeskanzler-Stipendium für Nachwuchsführungskräfte

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien, um Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China die Realisierung eines eigenen Projektvorhabens bei einem selbst gewählten deutschen Gastgeber zu ermöglichen.

Die Bewerber/innen müssen in ihrem bisherigen Werdegang ein hohes Maß an Führungspotential nachweisen. Das Programm richtet sich an Vertreter aller Berufe und Fachdisziplinen unter besonderer Berücksichtigung der Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Künste.

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa ist ein Stipendienprogramm im Bereich des Kulturmanagements. Die Robert Bosch Stiftung lädt jährlich zwölf junge Hochschulabsolventen aus Mittel- und Osteuropa zu einer einjährigen Qualifizierung in deutsche Kultureinrichtung ein. Die teilnehmenden Kulturinstitutionen verfügen entweder bereits über sehr gute Kontakte nach Mittel- und Osteuropa oder wollen diese mit Hilfe des Programms aufbauen. Schwerpunkt der Tätigkeit der Stipendiaten ist die Mitarbeit bei Management und Organisation von Kulturveranstaltungen sowie die Vermittlung eines aktuellen Bildes der Kultur ihres Heimatlandes in Deutschland.

 

Weitere Informationen unter: www.moe-kulturmanager.de

Balkan Fellowship for Journalistic Excellence

In Kooperation mit DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Wien, und dem Balkan Investigative Reporting Network (BIRN), Belgrad, vergibt die Robert Bosch Stiftung jährlich das Balkan Fellowship for Journalistic Excellence für Rechercheprojekte an Journalisten aus Südosteuropa. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden jährlich bis zu zehn Projekte ausgewählt. Die Förderung beinhaltet sowohl die intensive Betreuung durch Fachkollegen in der Recherchephase, als auch die Vermittlung journalistischer Fachkompetenzen.

Fortbildung für Wirtschaftsjournalisten

Das Programm Economic and Political Reporting from Southeast Europe der Robert-Bosch Stiftung richtet sich gezielt an Wirtschaftsjournalisten aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien. Die Reuters Foundation, London, übernimmt dabei die Rolle eines Tutors des Programms. Im Laufe des Stipendienjahres werden von ihr zwei 14-tägige Fortbildungsseminare durchgeführt, die den Stipendiaten journalistische und inhaltliche Kompetenzen zu wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen vermitteln. Ziel des Programms ist es, den Kenntnisstand und die Berichterstattung vor allem jüngerer Journalisten über wirtschaftspolitische Themen zu verbessern und damit zu einem höheren Informiertheitsgrad der südosteuropäischen Öffentlichkeit beizutragen.

 

Medien - Mittler zwischen den Völkern

Die Robert-Bosch Stiftung führt in Zusammenarbeit mit der Berliner Journalisten-Schule ein dreimonatiges Stipendienprogramm Medien - Mittler zwischen den Völkern für junge Journalisten (bis 35 Jahre) aus Mittel- und Osteuropa durch. Die Fortbildung im Frühjahr umfasst einen einmonatigen Aufenthalt in der Berliner Journalisten-Schule, der kompaktes Wissen zu den Themen Nachbar Deutschland, bilaterale Beziehungen und Europäische Union vermittelt.

Ein zweimonatiges Praktikum in namhaften Print-, Rundfunk- oder Fernsehredaktionen der Hauptstadt, je nach Neigung und Qualifikation der Teilnehmer, schließt sich an. Die Journalisten lernen den Arbeitsalltag ihrer deutschen Kollegen kennen und fertigen selbst Beiträge - für ihre jeweilige Gast- und Heimatredaktion an. Während des Aufenthalts in der Hauptstadt sind Begegnungen und Interviews mit Persönlichkeiten des politischen und gesellschaftlichen Lebens geplant.

Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen

Das Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen der Robert-Bosch Stiftung richtet sich an deutsche und türkische Journalisten. Das dreiteilige Programm (zwei Wochenendseminare, eine einwöchige Reise in die Türkei bzw. Deutschland) führt die Teilnehmer mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien des Partnerlandes zusammen. So können die Teilnehmer Hintergrundinformationen aus erster Hand gewinnen. Ziel ist es, eine vorurteilsfreie Berichterstattung über das jeweilige Partnerland zu fördern.

Kooperationspartner des Programms ist das KulturForum Türkei-Deutschland in Köln.

Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Nachwuchsführungskräfte aus Mitteleuropa

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg ist ein internationales Weiterbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte aus dem öffentlichen Sektor (öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, etc.) aus Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Förderprogramm der Rochus und Beatrice-Mummert Stiftung

Das Förderprogramm der Rochus und Beatrice Mummert-Stiftung fördert zukünftige Management-Führungskräfte aus Mittel- und Südosteuropa. Dazu vergibt sie Stipendien für ein Studium der Wirtschafts- oder Ingenieurswissenschaften an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen oder der Universität zu Köln. Die Förderung umfasst neben dem Stipendium ein umfangreiches Betreuungsprogramm mit Praktika bei deutschen Unternehmen, Seminaren und Kolloquien.

Doktorandenprogramm für türkische Nachwuchsführungskräfte

Fünf junge, hochqualifizierte türkische Nachwuchsführungskräfte werden innerhalb des Doktorandenprogramms des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt über zwei bis drei Jahre wissenschaftlich auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Das Kolleg hat sich auf die Forschungsfelder Gewalt und Menschenrechte, sozialer Wandel, Wechselwirkungen zwischen den Kulturen und Kommunikation über Werte spezialisiert.

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