Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Bei den Austauschprogrammen des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin steht der Nachwuchs für die deutsch-japanischen Beziehungen im Mittelpunkt. Das Programmangebot richtet sich dabei in erster Linie an Zielgruppen wie junge Berufstätige, zukünftige Führungskräfte oder Nachwuchswissenschaftler.

 

Das Deutsch-Japanische Austauschprogramm für junge Berufstätige bietet jungen Berufstätigen und Auszubildenden zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, das jeweils andere Land zu besuchen.

 

Das Deutsch-Japanische Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit richtet sich an Fachkräfte, die in der Jugendarbeit tätig sind. Jedes Jahr werden zwei Fachdelegationen zu unterschiedlichen Themen nach Japan bzw. Deutschland eingeladen, denen im jeweils anderen Land die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit vorgestellt werden. Die Teilnehmenden besuchen Einrichtungen der Jugendarbeit, treffen Jugendliche vor Ort, können deren Probleme kennen lernen und haben so die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse für die Arbeit im eigenen Land zu ziehen und die nationale Jugendarbeit weiter zu entwickeln.

 

Das Austauschprogramm für Junior-Experten richtet sich an zukünftige Führungskräfte öffentlicher Forschungsinstitutionen oder -abteilungen privater Unternehmen in Deutschland und Japan. Bei Besuchen im jeweils anderen Land soll das gegenseitigen Verständnis gefördert sowie ein reger Wissens- und Meinungsaustausch stattfinden.

 

Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung ein Young Leaders Forum mit einer Sommerschule für junge Führungskräfte aus Deutschland und Japan. Während der zirka zehntägigen Sommerschule erörtern die Teilnehmer ein gesellschaftspolitisches Thema, das für beide Länder relevant ist. Das Programm findet jährlich und alternierend in Deutschland und Japan in englischer Sprache statt. Die Rekrutierung der Teilnehmer, die zwischen 25 und 35 Jahre alt sein sollen, erfolgt über Empfehlungen von Entscheidungsträgern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Verwaltung.

Fortbildung für Journalisten

Um eine differenzierte Berichterstattung über Deutschland und Europa in den japanischen Medien zu fördern und zu intensivieren, hat die Robert Bosch Stiftung 2008 ein Deutschlandprogramm für japanische Journalisten eingerichtet. Das Programm richtet sich an Journalisten in allen japanischen Medien. Bis zu 12 Teilnehmer werden für 6 Tage zu einem aktuellen Thema nach Deutschland und in andere Länder der Europäischen Union eingeladen. Wie auch in anderen Programmen will die Stiftung auch Nachwuchskräfte fördern. Daher werden einige Plätze an Studenten des Fachs Journalismus der Okuma School of Public Management, einer Graduate School der Waseda Universität Tokyo, vergeben. Partner in Organisation und Durchführung des Programms sind das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin und die Waseda Universität Tokyo.

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