Aus- und WeiterbildungFach- und Führungskräfte aus dem Ausland> Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern

Nachhaltiges Wirtschaften

Die Weiterentwicklung und praktische Umsetzung Nachhaltigen Wirtschaftens stellt sowohl Industrienationen als auch Entwicklungs- und Schwellenländer weiterhin vor große Herausforderungen. Um diese zu meistern, ist unternehmerisches Denken und Handeln vonnöten.

Die InWent fördert den internationalen Dialog und Erfahrungsaustausch über Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und die Entwicklung und Anwendung konkreter Instrumente für nachhaltiges Wirtschaften, indem sie Eigeninitiativen der Wirtschaft stärkt, lokale Trainings- und Beratungskapazitäten aufbaut und Unternehmen bei der Einführung von Umwelt- und Sozialmanagementsystemen begleitet.

Außenwirtschaft und Internationale Beziehungen

Erfolgreiche, nachhaltige Außenwirtschaft setzt auch den Dialog auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene voraus.

InWEnt hält dafür Programme bereit, in denen sich die Teilnehmer Kenntnisse über internationale Regelwerke, politische und gesellschaftliche Strukturen des Partnerlands und interkulturelle Handlungs- und Fremdsprachenkompetenz aneignen können.

Umwelt und natürliche Ressourcen

InWEnt leistet im Rahmen von Personal- und Organisationsentwicklung ihren Beitrag, indem sie Wissenskapital zur individuellen Fortbildung erschließt und die Leistungsfähigkeit von Organisationen und mandatstragenden Institutionen optimiert. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Themen Umweltpolitik, Energie und Klimaschutz, Wassernutzung, Management natürlicher Ressourcen, Agrobiodiversität und grüne Biotechnologie, Ernährungssicherung und Verbraucherschutz.

Krisenprävention und Friedenssicherung

InWEnt bearbeitet das Themenfeld bereichsübergreifend mit den Schwerpunkten Krisenprävention, Friedenspädagogik, Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung, Katastrophenprävention und -management, Sicherheitspolitik und Ressourcenkonflikte.

Soziale Entwicklung

InWEnt unterstützt Reformvorhaben in den Bereichen Gesundheit, Bildung und soziale Grunddienste, um die Qualität und Nachhaltigkeit der Systeme auszubauen und den Zugang für Arme sicherzustellen. Mit ihren HIV/AIDS-Programmen sollen Verbesserungen nicht allein im Sinne von Gesundheit, sondern auch von Arbeitsplatzpolitik und sozialer Sicherung erreicht werden.

Regionale Entwicklung und Urbanisierung

InWEnt stärkt durch seine Interventionen Schlüsselkompetenzen wie Dialogfähigkeit und Moderationsfähigkeit komplexer Entwicklungsprozesse, um die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor und die Beteiligung der Zivilgesellschaft an Planungs- und Entscheidungsprozessen zu begünstigen.

Good Governance und Reformprozesse

InWEnt unterstützt Reformprozesse in den Partnerländern, die verantwortungsvolles und effizientes Regierungshandeln anstreben. Dabei geht es uns um die Förderung eines effektiven Staates, der sich an universalen Kriterien wie Partizipation, Transparenz und Rechenschaftslegung orientiert und seinen Bürgerinnen und Bürgern ein Mindestmaß an Sicherheit und Wohlstand garantiert.

International Leadership Training

Das International Leadership Training der InWEnt richtet sich an Nachwuchsführungskräfte in Ministerien, Organisationen und Unternehmen aus Entwicklungs- und Transformationsländern. Nach einer sechsmonatigen sprachlichen und fachlichen Vorbereitungsphase verbringen die Teilnehmer einen einjährigen Studienaufenthalt in Deutschland, währendessen sie ihr Fachwissen vertiefen und ihre Kompetenzen im Bereich der Planung und des Managements von Entwicklungsprozessen erweitern. Eine viermonatige Praxisphase in einem deutschen Unternehmen dient der Festigung neu erworbenen Wissens und der Anknüpfung beruflicher Kontakte.

In der Regel werden die Programmteilnehmer von den jeweiligen Projektpartnerorganisationen oder Auftraggebern ausgewählt. Einen Überblick über das aktuelle Kursangebot gibt die Kursübersicht.

Internationales Klimaschutzstipendium

Das Internationale Klimaschutzstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung richtet sich an Nachwuchsführungskräfte aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern, die in den Themenfeldern Klima- und Ressourcenschutz in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tätig sind. Gefördert wird ein einjähriger Aufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines forschungsnahen Projektvorhabens eigener Wahl.

Bewerber/innen müssen ein klar erkennbares Führungspotential in ihrer bisherigen Berufspraxis nachweisen, ein erstes Hochschulstudium abgeschlossen haben und über einen weiteren akademischen oder professionellen Abschluss verfügen.

Neben Bewerbern/innen mit einer natur- oder ingenieurswissenschaftlichen Ausbildung sind insbesondere Bewerber/innen angesprochen, die sich mit rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen des Klimawandels beschäftigen.

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