Ziel des Stipendienprogramms zur Förderung von amerikanischem Führungsnachwuchs ist es, Amerikaner der jungen Generation heranzubilden, die Europa und im besonderen die Bundesrepublik Deutschland aus eigener, vor allem beruflicher Erfahrung kennen und bereit sind, für die deutsch-amerikanischen Beziehungen einzutreten.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien, um Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China die Realisierung eines eigenen Projektvorhabens bei einem selbst gewählten deutschen Gastgeber zu ermöglichen.
Die Bewerber/innen müssen in ihrem bisherigen Werdegang ein hohes Maß an Führungspotential nachweisen. Das Programm richtet sich an Vertreter aller Berufe und Fachdisziplinen unter besonderer Berücksichtigung der Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Künste.
Die Robert Bosch Stiftung führt, gemeinsam mit dem Center for Transatlantic Relations der Johns Hopkins University, Washington D.C., Informations- und Begegnungsreisen für deutsche und amerikanische Journalisten durch. Redakteure renommierter Regionalzeitungen erhalten dabei die Möglichkeit, Kollegen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung des jeweils anderen Landes zu treffen und dadurch Einblicke in die aktuellen Themen vor Ort zu gewinnen.