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Fach- und Führungskräfte aus dem AuslandSpecialists and Managers from abroad
 
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Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland

Diese Programme und Projekte richten sich an Fach- und Führungskräfte aus den Entwicklungsländern, und seit Beginn des Reformprozesses auch an Experten aus Mittel- und Osteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Sie wollen den Dialog fördern und Lernprozesse gestalten. Probleme in wichtigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Sektoren sollen analysiert und gemeinsame Lösungen gesucht werden. Vorrangiges Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen. Im Rahmen dieser Fortbildungsprogramme lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugleich das kulturelle, wirtschaftliche und soziale System Deutschlands kennen.

Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise

Hochschulabschlüsse

Anerkennung/Anrechnung für ein weiterführendes Studium:

Lehramt (Staatsexamen):

Kultusministerien

 

Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie (Approbation):

Landesprüfungsämter für Medizin und Pharmazie

 

Rechtswissenschaften (Staatsprüfung):

Landesjustizprüfungsämter bei den Justizministerien

 

Theologische Studiengänge (Befähigung zum kirchlichen Dienst):

Das Bistum oder die Landeskirche, in dessen/deren Bereich der Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Erzbistümer und Bistümer in Deutschland

Liste aller Landeskirchen

 

Alle übrigen Fachrichtungen:

Kultusministerien

 

Möchten Sie Ihr Studium in Deutschland mit dem Ziel einer akademischen Prüfung (Diplom, Magister, Promotion) fortsetzen, erfolgt die Anerkennung durch den Fachbereich bzw. die Fakultät, bei der das Studium fortgesetzt werden soll.

 

 

Nicht-akademische berufliche Abschlüsse

Gewerblich-technischer und kaufmännischer Bereich:

Industrie- und Handelskammern

 

Handwerklicher Bereich:

Handwerkskammern

 

Bereich der Heilhilfsberufe:

Regierungspräsidien

 

Abschlüsse von beruflichen Schulen:

Oberschulämter

Die Anerkennung der Bildungsnachweise in der Bundesrepublik Deutschland ist Sache der einzelnen Bundesländer. Sie müssen sich daher an die Institutionen in dem von Ihnen gewählten Bundesland wenden.

Fach- und Führungskräfte aus Westeuropa

Austauschprogramm für französische und deutsche Nachwuchsjournalisten

Das Austauschprogramm für deutsche und französische Nachwuchsjournalisten richtet sich an Nachwuchsjournalisten in der Berufsausbildung bzw. an Berufsanfänger. Je zehn deutsche bzw. französische Nachwuchsjournalisten erhalten im Rahmen eines zwei- bis dreiwöchiges Praktikums bei einem Nachrichtenmedium im Nachbarland (Fernsehen, Print, Radio, Internet) die Möglichkeit, journalistische Alltagspraxis zu sammeln und auch nach Ende des Praktikums aufgrund ihrer Erfahrungen und Kontakte differenziert deutsch-französische Themenbereiche bearbeiten zu können.

FranceMobil Programm

Im Jahre 2002 rief die Robert Bosch-Stiftung gemeinsam mit der Französischen Botschaft in Berlin das Programm 'FranceMobil' ins Leben. Mit Fahrzeugen, die die Renault Deutschland AG bereitstellt, besuchen zwölf junge französische Lektoren Kindergärten, Grund-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien in ganz Deutschland, um vor Ort mit Spielen, Aktionen und ansprechendem Informationsmaterial bei Schülern, Lehrern und Eltern für die französische Sprache zu werben, zu einem aktuellen Frankreichbild beizutragen und die nötige Informationsarbeit zur Fremdsprachenwahl zu leisten.

Fach- und Führungskräfte aus Mittel- und Osteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion

InWent - Programme für Fach- und Führungskräfte

Mit ihren Programmen für Mittel-, Ost- und Südosteuropa leistet InWEnt einen Beitrag zur Unterstützung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozesse in dieser Region.

Zentrale Themenfelder sind die Unterstützung wirtschaftlicher Reformprozesse, die Förderung der Außenhandelsbeziehungen, die Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Umwelt- und Ressourcenschutz.

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Im Rahmen ihres Förderprogramms Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa lädt die Robert Bosch Stiftung jährlich zwölf junge Hochschulabsolventen aus Mittel- und Osteuropa zu einer einjährigen Qualifizierung im Kulturmanagement nach Deutschland ein. Die Stipendiaten sind während ihres Aufenthalts in Kultureinrichtungen tätig, die entweder bereits über sehr gute Kontakte nach Mittel- und Osteuropa verfügen oder diese über das Programm erwerben wollen. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Verbreitung eines aktuellen Bildes der Kultur ihres Heimatlandes in Deutschland.

Weitere Informationen unter:

www.moe-kulturmanager.de

Bundeskanzler-Stipendium für Nachwuchsführungskräfte

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien, um Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China die Realisierung eines eigenen Projektvorhabens bei einem selbst gewählten deutschen Gastgeber zu ermöglichen.

Die Bewerber/innen müssen in ihrem bisherigen Werdegang ein hohes Maß an Führungspotential nachweisen. Das Programm richtet sich an Vertreter aller Berufe und Fachdisziplinen unter besonderer Berücksichtigung der Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Künste.

Balkan Fellowship for Journalistic Excellence

Die Robert-Bosch Stiftung schreibt in Kooperation mit DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Wien, und dem Balkan Investigative Reporting Network (BIRN), Belgrad, jährlich Stipendien für Rechercheprojekte an Journalisten aus Südosteuropa aus. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden jährlich von einer international besetzten Jury bis zu zehn Projekte für das Balkan Fellowship for Journalistic Excellence ausgewählt. Die Förderung beinhaltet sowohl die intensive Betreuung durch Fachkollegen in der Recherchephase, als auch die Vermittlung journalistischer Fachkompetenzen.

Fortbildung für Wirtschaftsjournalisten

Das Programm Economic and Political Reporting from Southeast Europe der Robert-Bosch Stiftung richtet sich gezielt an Wirtschaftsjournalisten aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien. Die Reuters Foundation, London, übernimmt dabei die Rolle eines Tutors des Programms. Im Laufe des Stipendienjahres werden von ihr zwei 14-tägige Fortbildungsseminare durchgeführt, die den Stipendiaten journalistische und inhaltliche Kompetenzen zu wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen vermitteln. Ziel des Programms ist es, den Kenntnisstand und die Berichterstattung vor allem jüngerer Journalisten über wirtschaftspolitische Themen zu verbessern und damit zu einem höheren Informiertheitsgrad der südosteuropäischen Öffentlichkeit beizutragen.

 

Medien - Mittler zwischen den Völkern

Die Robert-Bosch Stiftung führt in Zusammenarbeit mit der Berliner Journalisten-Schule ein dreimonatiges Stipendienprogramm Medien - Mittler zwischen den Völkern für junge Journalisten (bis 35 Jahre) aus Mittel- und Osteuropa durch. Die Fortbildung im Frühjahr umfasst einen einmonatigen Aufenthalt in der Berliner Journalisten-Schule, der kompaktes Wissen zu den Themen Nachbar Deutschland, bilaterale Beziehungen und Europäische Union vermittelt.

Ein zweimonatiges Praktikum in namhaften Print-, Rundfunk- oder Fernsehredaktionen der Hauptstadt, je nach Neigung und Qualifikation der Teilnehmer, schließt sich an. Die Journalisten lernen den Arbeitsalltag ihrer deutschen Kollegen kennen und fertigen selbst Beiträge - für ihre jeweilige Gast- und Heimatredaktion an. Während des Aufenthalts in der Hauptstadt sind Begegnungen und Interviews mit Persönlichkeiten des politischen und gesellschaftlichen Lebens geplant.

Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen

Das Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen der Robert-Bosch Stiftung richtet sich an deutsche und türkische Journalisten. Das dreiteilige Programm (zwei Wochenendseminare, eine einwöchige Reise in die Türkei bzw. Deutschland) führt die Teilnehmer mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien des Partnerlandes zusammen. So können die Teilnehmer Hintergrundinformationen aus erster Hand gewinnen. Ziel ist es, eine vorurteilsfreie Berichterstattung über das jeweilige Partnerland zu fördern.

Kooperationspartner des Programms ist das KulturForum Türkei-Deutschland in Köln.

Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Nachwuchsführungskräfte aus Mitteleuropa

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg ist ein internationales Weiterbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte aus dem öffentlichen Sektor (öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, etc.) aus Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Förderprogramm der Rochus und Beatrice-Mummert Stiftung

Das Förderprogramm der Rochus und Beatrice Mummert-Stiftung fördert zukünftige Management-Führungskräfte aus Mittel- und Südosteuropa. Dazu vergibt sie Stipendien für ein Studium der Wirtschafts- oder Ingenieurswissenschaften an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen oder der Universität zu Köln. Die Förderung umfasst neben dem Stipendium ein umfangreiches Betreuungsprogramm mit Praktika bei deutschen Unternehmen, Seminaren und Kolloquien.

Doktorandenprogramm für türkische Nachwuchsführungskräfte

Fünf junge, hochqualifizierte türkische Nachwuchsführungskräfte werden innerhalb des Doktorandenprogramms des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt über zwei bis drei Jahre wissenschaftlich auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Das Kolleg hat sich auf die Forschungsfelder Gewalt und Menschenrechte, sozialer Wandel, Wechselwirkungen zwischen den Kulturen und Kommunikation über Werte spezialisiert.

Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern

Nachhaltiges Wirtschaften

Die Weiterentwicklung und praktische Umsetzung Nachhaltigen Wirtschaftens stellt sowohl Industrienationen als auch Entwicklungs- und Schwellenländer weiterhin vor große Herausforderungen. Um diese zu meistern, ist unternehmerisches Denken und Handeln vonnöten.

Die InWent fördert den internationalen Dialog und Erfahrungsaustausch über Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und die Entwicklung und Anwendung konkreter Instrumente für nachhaltiges Wirtschaften, indem sie Eigeninitiativen der Wirtschaft stärkt, lokale Trainings- und Beratungskapazitäten aufbaut und Unternehmen bei der Einführung von Umwelt- und Sozialmanagementsystemen begleitet.

Außenwirtschaft und Internationale Beziehungen

Erfolgreiche, nachhaltige Außenwirtschaft setzt auch den Dialog auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene voraus.

InWEnt hält dafür Programme bereit, in denen sich die Teilnehmer Kenntnisse über internationale Regelwerke, politische und gesellschaftliche Strukturen des Partnerlands und interkulturelle Handlungs- und Fremdsprachenkompetenz aneignen können.

Umwelt und natürliche Ressourcen

InWEnt leistet im Rahmen von Personal- und Organisationsentwicklung ihren Beitrag, indem sie Wissenskapital zur individuellen Fortbildung erschließt und die Leistungsfähigkeit von Organisationen und mandatstragenden Institutionen optimiert. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Themen Umweltpolitik, Energie und Klimaschutz, Wassernutzung, Management natürlicher Ressourcen, Agrobiodiversität und grüne Biotechnologie, Ernährungssicherung und Verbraucherschutz.

Krisenprävention und Friedenssicherung

InWEnt bearbeitet das Themenfeld bereichsübergreifend mit den Schwerpunkten Krisenprävention, Friedenspädagogik, Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung, Katastrophenprävention und -management, Sicherheitspolitik und Ressourcenkonflikte.

Soziale Entwicklung

InWEnt unterstützt Reformvorhaben in den Bereichen Gesundheit, Bildung und soziale Grunddienste, um die Qualität und Nachhaltigkeit der Systeme auszubauen und den Zugang für Arme sicherzustellen. Mit ihren HIV/AIDS-Programmen sollen Verbesserungen nicht allein im Sinne von Gesundheit, sondern auch von Arbeitsplatzpolitik und sozialer Sicherung erreicht werden.

Regionale Entwicklung und Urbanisierung

InWEnt stärkt durch seine Interventionen Schlüsselkompetenzen wie Dialogfähigkeit und Moderationsfähigkeit komplexer Entwicklungsprozesse, um die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor und die Beteiligung der Zivilgesellschaft an Planungs- und Entscheidungsprozessen zu begünstigen.

Good Governance und Reformprozesse

InWEnt unterstützt Reformprozesse in den Partnerländern, die verantwortungsvolles und effizientes Regierungshandeln anstreben. Dabei geht es uns um die Förderung eines effektiven Staates, der sich an universalen Kriterien wie Partizipation, Transparenz und Rechenschaftslegung orientiert und seinen Bürgerinnen und Bürgern ein Mindestmaß an Sicherheit und Wohlstand garantiert.

Internationales Klimaschutzstipendium

Das Internationale Klimaschutzstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung richtet sich an Nachwuchsführungskräfte aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern, die in den Themenfeldern Klima- und Ressourcenschutz in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tätig sind. Gefördert wird ein einjähriger Aufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines forschungsnahen Projektvorhabens eigener Wahl.

Bewerber/innen müssen ein klar erkennbares Führungspotential in ihrer bisherigen Berufspraxis nachweisen, ein erstes Hochschulstudium abgeschlossen haben und über einen weiteren akademischen oder professionellen Abschluss verfügen.

Neben Bewerbern/innen mit einer natur- oder ingenieurswissenschaftlichen Ausbildung sind insbesondere Bewerber/innen angesprochen, die sich mit rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen des Klimawandels beschäftigen.

Fach- und Führungskräfte aus den USA

Stipendienprogramm der Robert Bosch Stiftung

Ziel des Stipendienprogramms zur Förderung von amerikanischem Führungsnachwuchs ist es, Amerikaner der jungen Generation heranzubilden, die Europa und im besonderen die Bundesrepublik Deutschland aus eigener, vor allem beruflicher Erfahrung kennen und bereit sind, für die deutsch-amerikanischen Beziehungen einzutreten.

Bundeskanzler-Stipendium für Nachwuchsführungskräfte

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien, um Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China die Realisierung eines eigenen Projektvorhabens bei einem selbst gewählten deutschen Gastgeber zu ermöglichen.

Die Bewerber/innen müssen in ihrem bisherigen Werdegang ein hohes Maß an Führungspotential nachweisen. Das Programm richtet sich an Vertreter aller Berufe und Fachdisziplinen unter besonderer Berücksichtigung der Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Künste.

Informations- und Begegnungsreise für deutsche und amerikanische Journalisten

Die Robert Bosch Stiftung führt, gemeinsam mit dem Center for Transatlantic Relations der Johns Hopkins University, Washington D.C., Informations- und Begegnungsreisen für deutsche und amerikanische Journalisten durch. Redakteure renommierter Regionalzeitungen erhalten dabei die Möglichkeit, Kollegen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung des jeweils anderen Landes zu treffen und dadurch Einblicke in die aktuellen Themen vor Ort zu gewinnen.

Fach- und Führungskräfte aus Japan

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Bei den Austauschprogrammen des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin steht der Nachwuchs für die deutsch-japanischen Beziehungen im Mittelpunkt. Das Programmangebot richtet sich dabei in erster Linie an Zielgruppen wie junge Berufstätige, zukünftige Führungskräfte oder Nachwuchswissenschaftler.

 

 Das Deutsch-Japanische Austauschprogramm für junge Berufstätige bietet jungen Berufstätigen und Auszubildenden zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, das jeweils andere Land zu besuchen.

 

Das Deutsch-Japanische Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit richtet sich an Fachkräfte, die in der Jugendarbeit tätig sind. Jedes Jahr werden zwei Fachdelegationen zu unterschiedlichen Themen nach Japan bzw. Deutschland eingeladen, denen im jeweils anderen Land die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit vorgestellt werden. Die Teilnehmenden besuchen Einrichtungen der Jugendarbeit, treffen Jugendliche vor Ort, können deren Probleme kennen lernen und haben so die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse für die Arbeit im eigenen Land zu ziehen und die nationale Jugendarbeit weiter zu entwickeln.

 

Das Austauschprogramm für Junior-Experten richtet sich an zukünftige Führungskräfte öffentlicher Forschungsinstitutionen oder -abteilungen privater Unternehmen in Deutschland und Japan. Bei Besuchen im jeweils anderen Land soll das gegenseitigen Verständnis gefördert sowie ein reger Wissens- und Meinungsaustausch stattfinden.

 

Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung ein Young Leaders Forum mit einer Sommerschule für junge Führungskräfte aus Deutschland und Japan. Während der zirka zehntägigen Sommerschule erörtern die Teilnehmer ein gesellschaftspolitisches Thema, das für beide Länder relevant ist. Das Programm findet jährlich und alternierend in Deutschland und Japan in englischer Sprache statt. Die Rekrutierung der Teilnehmer, die zwischen 25 und 35 Jahre alt sein sollen, erfolgt über Empfehlungen von Entscheidungsträgern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Verwaltung.

Fortbildung für Journalisten

Um eine differenzierte Berichterstattung über Deutschland und Europa in den japanischen Medien zu fördern und zu intensivieren, hat die Robert Bosch Stiftung 2008 ein Deutschlandprogramm für japanische Journalisten eingerichtet. Das Programm richtet sich an Journalisten in allen japanischen Medien. Bis zu 12 Teilnehmer werden für 6 Tage zu einem aktuellen Thema nach Deutschland und in andere Länder der Europäischen Union eingeladen. Wie auch in anderen Programmen will die Stiftung auch Nachwuchskräfte fördern. Daher werden einige Plätze an Studenten des Fachs Journalismus der Okuma School of Public Management, einer Graduate School der Waseda Universität Tokyo, vergeben. Partner in Organisation und Durchführung des Programms sind das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin und die Waseda Universität Tokyo.

Fach- und Führungskräfte aus China

Kulturmanager aus China

Rund 20 Kulturschaffende aus verschiedenen Kulturfeldern, die durch eine landesweite Ausschreibung in China ausgewählt wurden, erwerben in Seminaren und Praktika Kenntnisse über Inhalte und Strukturen des deutschen und europäischen Kulturmanagements. Das Qualifizierungsprogramm für chinesische Nachwuchsführungskräfte im Kulturmanagement ist ein Projekt des Goethe-Instituts, des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin und der Stiftung Mercator.

Medienbotschafter China-Deutschland

Das Journalistenaustauschprogramm Medienbotschafter China-Deutschland der Robert-Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hamburg Media School möchte Journalisten für die Völkerverständigung zwischen China und Deutschland gewinnen. Dazu werden jährlich zehn Stipendien an junge chinesische und deutsche Journalisten vergeben. Die Journalisten aus China werden mit einem dreimonatigen Stipendium nach Deutschland eingeladen, während die deutschen Stipendiaten ebenfalls für drei Monate nach China gehen können. Das Stipendium beträgt monatlich 1.000 €.

Bundeskanzler-Stipendium für Nachwuchsführungskräfte

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich je bis zu zehn Bundeskanzler-Stipendien, um Nachwuchsführungskräften aus den USA, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China die Realisierung eines eigenen Projektvorhabens bei einem selbst gewählten deutschen Gastgeber zu ermöglichen.

Die Bewerber/innen müssen in ihrem bisherigen Werdegang ein hohes Maß an Führungspotential nachweisen. Das Programm richtet sich an Vertreter aller Berufe und Fachdisziplinen unter besonderer Berücksichtigung der Geistes-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Künste.

Fach- und Führungskräfte aus Indien

Fortbildung für Journalisten

Die Robert Bosch Stiftung möchte durch Informationsreisen für indische Journalisten zu einer stärkeren und ausgewogeneren Berichterstattung über Deutschland und Europa beitragen. Aus diesem Grund führt sie erstmalig eine Reise für indische Journalisten nach Deutschland und in andere ausgewählte europäische Länder durch. 10 Vertreter indischer überregionaler Medien sollen die Gelegenheit erhalten, Deutschland und Europa kennenzulernen. Auf der Agenda werden Gespräche und Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den Medien stehen. Die Teilnahme am Programm erfolgt auf Einladung.

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