Internationale Erfahrung wird immer wichtiger. Die Wirtschaft arbeitet weltweit. Die hier aufgeführten Programme richten sich an zwei Zielgruppen. Zum einen sollen sie deutschen Berufstätigen helfen, Auslandsmärkte und andere Mentalitäten kennenzulernen, sich zusätzliche fachliche und sprachliche Kompetenzen anzueignen und so berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Zum anderen richten sich diese Programme an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern, aus Mittel- und Osteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Sie sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu befähigen, im Entwicklungsprozeß ihres Landes berufliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und so zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Die nächste Bewerbungsphase startet am 10. November 2013. Das ASA-Programm vergibt Teilstipendien für entwicklungspolitisch interessierte und gesellschaftlich engagierte junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren.
Die ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin vergibt in diesem Jahr erstmals Teilstipendien speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte, Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen und Teilnehmer mit Wohnsitz in Mittel- und Osteuropa. Die Teilstipendien sind mit jeweils 6.500 Euro dotiert und werden im Rahmen einer Teilnahme am General Management Programm vergeben.
Begleitend zum neuen Anerkennungsgesetz des Bundes bündelt das Portal alle Informationen zur beruflichen Anerkennung und leitet Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen an die Stelle, die für ihr Anliegen zuständig ist.
Das von der Stiftung Mercator (Essen) und der European Cultural Foundation (Amsterdam) gemeinsam mit MitOst (Berlin), Anadolu Kültür (Istanbul) und der Istanbul Bilgi University (Istanbul) initiierte und durchgeführte Projekt „Tandem – Kulturmanageraustausch Türkei“ bietet 15 Kultureinrichtungen aus Deutschland und weiteren EU-Ländern die Möglichkeit, eine Koproduktion gemeinsam mit einer türkischen Partnerorganisation vor allem aus anatolischen Städten zu realisieren.
Ziel des Projekts ist der Aufbau langfristig erfolgreicher Kooperationen zwischen Kulturorganisationen und Kulturmanagern aus der Türkei, vor allem aus anatolischen Städten, und den EU-Ländern, insbesondere Deutschland, sowie die integrative Symbolwirkung im Umfeld der Tandems.
Der ASA-Programmkatalog 2013 ist online.
250 Stipendien vergibt das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm an Menschen, die sich für weltweite Zusammenhänge interessieren, sich engagieren und etwas bewegen wollen. Die Teilnahme umfasst Seminare über globale Zusammenhänge, ein Projektpraktikum in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas sowie eine Aktion oder Kampagne in Deutschland oder Europa.
Das Projektpraktikum findet bei einer der ASA-Partnerorganisationen statt. Die Teilnehmenden entwerfen ein digitales Museum zur deutschen Kolonialgeschichte in Ghana, arbeiten bei einem Austauschprojekt für Menschen mit Behinderung in Indien oder beteiligen sich beim Ausbau erneuerbarer Energien auf Kuba.
In den Projekten leisten die ASA-Teilnehmenden einen konkreten Beitrag zu den Projektzielen der Partnerorganisation, z.B. in Form von Studien, Analysen, Gestaltung von Trainings und Workshops oder Medien der Öffentlichkeitsarbeit. Ziel der Projekte ist es, den TeilnehmerInnen zu ermöglichen, globale Zusammenhänge und entwicklungspolitische Fragestellungen besser zu verstehen, im internationalen Kontext Gestaltungs- und Handlungskompetenz zu erwerben und gleichzeitig die Partnerorganisationen durch qualifizierte Mitarbeit zu unterstützen.
Der neue entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht jungen Menschen, sich mit finanzieller Unterstützung für 6 bis 24 Monate ehrenamtlich in Entwicklungsländern zu engagieren.
Homepage:
Enge Zusammenarbeit mit Kulturmittlern
Mit dem neuen internationalen Freiwilligendienst "kulturweit" gibt das Auswärtige Amt jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren.
"Kulturweit" wird in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. Unter den Partnern sind das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Bundesverwaltungsamt - Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und das Deutsche Archäologische Institut.
Anmeldungen unter http://www.kulturweit.de/
Mit seinem umfangreichen Informationsangebot greift es die steigende Nachfrage nach Einsatzmöglichkeiten im Ausland auf. Interessierte sollen durch die breit gefächerten Informationen ermuntert werden, sich mit Fragen der Entwicklungszusammenarbeit auseinander zu setzen, um dann zielgerichtet individuell passende Mitarbeitsmöglichkeiten zu identifizieren.
Weitere Informationen unter: http://www.entwicklungsdienst.de/
Das berufsvorbereitende Qualifizierungsprogramm für Studierende fördert den Aufbau von Führungskompetenz für Nachhaltigkeit.
Das Programm wurde im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.
Das European Neighbourhood Programm der European Cultural Foundation (ECF) engagiert im Bereich der kulturellen Zivilgesellschaft in Ländern des Balkans, der Türkei, der Ukraine, den arabischen Mittelmeeranrainerstaaten, u.a..
Ziel ist es, den Einfluss der Zivilgesellschaft auf politische Reformen und soziale Entwicklung zu stärken.
"Tandem - Cultural Managers Exchange Programme" ist ein Austauschprogramm, das zur weiteren partnerschaftlichen Entwicklung zwischen der EU und den europäischen Nachbarschaftsländern beitragen soll. Kulturmanager aus der EU bilden dabei Gemeinschaften mit Kulturmanagern aus Moldova, der Ukraine und der Türkei. Seit 2012 gibt es ein Pilotprojekt zum Austausch mit Kulturmanagern aus arabischen Mittelmeerländern.
Mit der Schaffung des deutsch-französischen Praktikantenstatus PRAXES soll Jugendlichen, die ein freiwilliges Praktikum in Frankreich absolvieren möchten, ohne in einer Bildungseinrichtung eingeschrieben zu sein, ein rechtlicher Rahmen geboten werden.
Zu diesem Zweck gibt es auf der DFJW- Facebook-Seite eine App “PRAXES Stage Praktikum”. Deutsche und französische Firmen können dort Angebote für Praktika in Deutschland und Frankreich posten. Jugendliche aus Deutschland und Frankreich können sich dort auf das neue Programm bewerben.
Mit dem Sprachstipendium "d.eu.tsch" fördert die Metzler-Stiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut 16 junge Akademiker ohne Anstellung aus Griechenland, Portugal und Spanien. Vier Monate nehmen die Stipendiaten an einem Intensivkurs am Goethe-Institut in Frankfurt am Main teil.
Die Bundesagentur für Arbeit wird die jungen Ärzte, Informatiker, Naturwissenschaftler und Ingenieure zum Ende des Kurses bei der Jobvermittlung unterstützen.