Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit, Michail Schwydkoj, haben bei den Regierungskonsultationen am 19.07.2011 in Hannover eine Gemeinsame Absichtserklärung über die Durchführung des Deutschlandjahres in Russland 2012-2013 und des Russlandjahres in Deutschland 2012-2013 unterzeichnet.
Unter dem Motto "Deutschland und Russland - gemeinsam die Zukunft gestalten" werden zahlreiche Veranstaltungen 2012 in Moskau und St. Petersburg und 2013 in den Regionen Russlands stattfinden.
Das Jahr 2013 ist vom Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament offiziell zum "Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" erklärt worden. 20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft wird der Fokus diesen Jahres auf den Errungenschaften für die Bürger und deren Erwartungen für die Zukunft liegen. Im Laufe des nächsten Jahres werden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, auf denen die Bürger mehr über ihre Rechte und wie sie diese nutzen können, erfahren.
Zudem soll europaweit mit den Bürgern diskutiert werden, wie die Europäische Union in Zukunft aussehen soll und welche Reformen erforderlich sind, um Verbesserungen im Alltag zu bewirken.
Das Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ steht unter dem Motto: „Wo Ideen sich verbinden”. Die Initiative dient der Vertiefung und Ausweitung der deutsch-brasilianischen Beziehungen. Zugleich will das Jahr die Sichtbarkeit unserer Zusammenarbeit erhöhen und Anstöße für neue Kooperationen geben. Deutschland und Brasilien feiern ab Mai 2013 ein Festival der Ideen, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Im Rahmen des Staatsbesuches des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in Berlin haben er und Bundeskanzlerin Angela Merkel feierlich das Deutsch-Chinesische Sprachenjahr eröffnet. Das gemeinsame Projekt zur Förderung des sprachbezogenen Kulturaustausches zwischen Deutschland und China wurde während der zweiten Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen 2012 in Peking beschlossen.
Susanne Gaensheimer, zum zweiten Mal Kuratorin für den Deutschen Pavillon, hat vier internationale KünstlerInnen aus unterschiedlichen Ländern eingeladen: Romuald Karmakar Santu Mofokeng Dayanita Singh Ai Weiwei.
Der deutsche Beitrag entsteht im Auftrag des Auswärtigen Amts und wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).