Free Mover

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Das "Free-Mover-Stipendienprogramm (FMS)" des DAAD schließt eine Lücke im EU-Einzelprogramm ERASMUS im Bereich der Hochschulbildung:

ERASMUS fördert den Studierendenaustausch in Europa ausschließlich im Rahmen von bilateralen Abkommen der teilnehmenden Hochschulen bzw. Fachbereiche. Das institutionelle Netz der Hochschulen ist aber bei weitem nicht flächendeckend und ermöglicht somit in vielen Fällen den Studierenden nicht, an der europäischen Gasthochschule ihrer Wahl zu studieren. Zudem ist bei ERASMUS in einer Reihe von Fällen trotz eines vorliegenden bilateralen Abkommens keine Förderung zulässig.

Die FMS-Mobilitätszuschüsse werden seit dem Jahr 2004 über die deutschen Hochschulen an deutsche Studierende für ein Teilstudium im europäischen Ausland vergeben:

Die deutschen Hochschulen stellen zum 31. März eines Jahres für das folgende Wintersemester und zum 31. Oktober eines Jahres für das folgende Sommersemester beim DAAD (Referat 603) einen Hochschulantrag für Mobilitätszuschüsse im Rahmen des "Free mover"-Programms.

Der DAAD prüft die Hochschulanträge und legt auf der Basis der Anträge und der verfügbaren Mittel die Höhe der Fördersumme je Hochschule fest. Die erfolgreichen Hochschulen erhalten vom DAAD einen Zuwendungsvertrag, in dem die Fördersumme ausgewiesen wird. Jährlich sind rund 1 Mio. € aus dem Haushalt des DAAD für das "Free mover"-Programm vorgesehen. Damit können (unter Einrechnung von Überlappungen der "Fördergenerationen") pro Semester etwa 500 Studierende gefördert werden.

Die Auswahl der "Free mover"-Stipendiaten und die Vergabe der Mobilitätszuschüsse obliegt den Hochschulen.

Verwaltet wird das Programm vom Referat 603 in der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit:

Ansprechpartnerin:

Frau Danuta Zielezny (MO-DO)

Tel.: 0228/882 718

E-mail: zielezny@daad.de

 

Siehe auch: ERASMUS

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