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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG)

Zielsetzung/Aufgaben

 

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) ist eine unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation.

Sie wurde am 26. Februar 1948 - in Nachfolge der bereits 1911 errichteten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft - gegründet.

 

Die Max-Planck-Gesellschaft fördert die Forschung in derzeit 78 eigenen Instituten, Forschungsstellen, Laboratorien und Arbeitsgruppen, 'Centres of Excellence', die Grundlagenforschung in den Natur-, Bio- und Geisteswissenschaften im Dienste der Allgemeinheit betreiben.

Max-Planck-Institute ergänzen also die Arbeit der Universitäten auf wichtigen Forschungsfeldern.

 

Die internationale Zusammenarbeit der Max-Planck-Gesellschaft vollzieht sich im wesentlichen auf zwei Ebenen:

 

 

1.) Auf forschungspolitischer Ebene wirkt die Max-Planck-Gesellschaft im nationalen und internationalen Kontext an der Diskussion um Ziele von Forschungspolitik und um Inhalte der Forschungsförderung mit. Mitgliedschaften der Max-Planck-Gesellschaft und ihrer Wissenschaftlichen Mitglieder in den wichtigsten internationalen forschungspolitischen Beratungsgremien und Wissenschaftsorganisationen (z.B. European Science Foundation) tragen indirekt zu einer Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit ihrer Institute bei.

 

2.) Auf der Ebene ihrer Institute verfolgt die Max-Planck-Gesellschaft in vielfältiger Weise ihre internationale Ausrichtung bei der Berufung Wissenschaftlicher Mitglieder und Direktoren, bei der Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte, bei der Zusammensetzung der Fachbeiräte sowie durch den Abschluß von Kooperationsverträgen.

Außerdem fördert die Max-Planck-Gesellschaft den internationalen Wissenschaftleraustausch und beteiligt sich am Betrieb von gemeinsamen Forschungseinrichtungen. Primär liegt die internationale wissenschaftliche Kooperation jedoch in der Verantwortung der einzelnen Max-Planck-Institute. Diese haben eine Vielzahl bilateraler Vereinbarungen mit Partnereinrichtungen im Ausland abgeschlossen.

 

Die Einbindung der Max-Planck-Institute in die wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb Europas stellt ein zentrales forschungspolitisches Anliegen der Max-Planck-Gesellschaft dar.

 

Die europäische Forschungsförderung ist daher ein zentraler Eckpfeiler der Drittmittelförderung von Forschungsarbeiten in Max-Planck-Instituten.

Die Institute beteiligen sich an den Forschungsprogrammen der Europäischen Union überall dort, wo sie zu den europäischen Zielen durch ihre eigenen Forschungsleistungen beitragen, wo sie ihr spezifisches Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen und wo sie selbst Nutzen ziehen können.

Zentrale Aspekte in dieser Beteiligung liegen im internationalen Wissenschaftleraustausch und insbesondere in der Förderung der Mobilität des wissenschaftlichen Nachwuchses.

 

Die MPG unterhält 5 Forschungseinrichtungen im Ausland:

- Niederlande: Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen

- Italien: Bibliotheca Hertziana - Max-Planck-Institut, Rom und das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max Planck-Institut, Florenz

- Spanien: Observatorium Calar Alto/Deutsch-Spanisches Astronomisches Zentrum, Almeria (Außenstelle des MPI für Astronomie, Heidelberg)

- Brasilien: Instituto Nacional de Pesquisas da Amazonia, Manaus (Labor des MPI für Chemie, Mainz)

 

 

Kooperationen mit dem Ausland:

Den umfangreichen Kooperationen mit Israel, China und Indien kommt besondere Bedeutung zu.

Ein eigenes Kooperationsprogramm mit Israel wird seit vielen Jahren über die Minvera-Stiftung, eine Tochtergesellschaft der MPG, durchgeführt.

 

International Max Planck Research Schools :

Diese Initiative der Max-Planck-Gesellschaft bietet deutschen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in der Phase zwischen dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und der Promotion künftig die Möglichkeit, sich an ausgesuchten Standorten mit den exzellenten Forschungs- und Lernbedingungen von Max-Planck-Instituten in Kooperation mit benachbarten Universitäten auf die Promotionsprüfung vorzubereiten, die dann an der jeweiligen Universität abgelegt werden kann.

 

Besonderer Wert wird dabei auf die internationale Zusammenarbeit gelegt. International Max Planck Research Schools wollen vor allem auch ausländische Bewerber/innen für eine Promotion in Deutschland gewinnen, um sie mit den hiesigen Forschungseinrichtungen vertraut zu machen und ihr Interesse für eine spätere Tätigkeit in oder spätere Kooperation mit deutschen Wissenschaftsorganisationen zu wecken. Die Hälfte aller Studenten von International Max Planck Research Schools soll daher aus dem Ausland stammen.

 

Seit 2001 wurden 49 International Max Planck Research Schools gemeinsam von Max-Planck-Instituten und Universitäten eingerichtet. Der Anteil ausländischer Doktoranden beträgt über 50%.

 

Bestehende International Max Planck Research Schools

Kontakt

 

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

Hofgartenstraße 8

D - 80539 München

 

Fon: +49 (0)89 2108 0

Fax: +49 (0)89 2108 1111

 

Postanschrift:

Postfach 10 10 62

D - 80084 München

 

Internet: www.mpg.de

E-mail: post@gv.mpg.de

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