Anna Lindh Foundation
P.O. Box 732
El Mansheia
Alexandria 21111
Ägypten
Fon +20 3 4820 342
Fax +20 3 4820 471
Die Anna-Lindh-Stiftung ist die erste Institution der Euro-Mediterranen Partnerschaft auf der Grundlage der Barcelona-Konferenz von 1995. Ihr Netzwerk bilden die 25 Staaten der Europäischen Union zusammen mit der Türkei, Israel und den arabischen Staaten Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Jordanien, Palästinensische Autonomiegebiete, Syrien und Libanon.
Ihr Ziel ist, den Dialog auf wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene zwischen den Ländern – insbesondere zwischen Europa, den Mittelmeeranrainern und dem Nahen Osten – zu fördern und dazu beizutragen, den Mittelmeerraum zu einem allgemeinen Gebiet des Friedens, der Stabilität und des Wohlstands zu entwickeln.
Sie fördert:
die Begegnung von Menschen und die Zusammenarbeit von Organisationen aus verschiedenen Ländern in Form praktischer Erfahrungen;
die Verbreitung von Wissen und kulturellem Bewusstsein über die Region, seine Menschen, seine Geschichte und Kultur;
die Unterstützung einer fortdauernden Kulturdebatte sowohl mit Hilfe multimedialer Mittel als auch der Zusammenarbeit mit Journalisten, Schriftstellern, Künstlern und Filmemachern aus der gesamten Region;
den Aufbau und die Aufrechterhaltung eines engen und gezielten Dialogs zwischen den kulturellen Kreisen, der meist abseits der offiziellen Diplomatie und des kulturellen Austausches stattfindet;
die Organisation von Workshops mit dem Ziel, die Fähigkeit der eigenen Darstellung zu fördern;
die Ermunterung der Partner des Netzwerkes, Musik- oder Theaterfestivals, Ausstellungen, Seminare und Diskussionen zu organisieren und daran teilzunehmen;
den Aufruf an die Regierungen, den kulturellen Tourismus von Jugendlichen anzuregen;
die Stärkung von Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, und die Bestimmung und Förderung der allgemeinen kulturellen Ansichten zwischen den Menschen in den Partnerländern;
die weitere Umsetzung des Barcelona-Prozesses als einem wesentlichen Instrument zur Förderung gegenseitigen Verstehens und des Respekts;
die Einführung einer Euromed-Kennzeichnung aller Projekte, an denen die Stiftung beteiligt ist und bei denen die von ihr vertretenen Werte zum Ausdruck kommen.
Die Stiftung möchte Menschen und Organisationen beider Seiten des Mittelmeeres in engeren Kontakt zueinander bringen, um so die Kluft zwischen ihnen zu überbrücken.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Jugendaustausch.